Innsbruck bleibt auf Meisterkurs
Innsbruck bleibt auf Meisterkurs

ADEG-Liga

Innsbruck bleibt auf Meisterkurs

Admira bleibt den Tirolern mit einem 4:0 gegen die Vienna auf den Fersen.

Auch wenn es mit der vorzeitigen Titelentscheidung nichts wurde, der FC Wacker Innsbruck hat mit einem 1:0-(0:0)-Sieg über Hartberg in der 32. Runde der Erste Liga die Tabellenführung erfolgreich verteidigt und seine gute Chance auf den Aufstieg in die tipp-3-Bundesliga vor der abschließenden Runde am kommenden Freitag gewahrt. In einem flotten und unterhaltsamen Spiel feierten die Tiroler den siebenten Heimsieg in Folge. Die Steirer, die den Klassenerhalt schon fix hatten, mussten sich nach vier Siegen in zuvor sechs Spielen geschlagen geben.

Die erste Chance hatten die Gäste, doch Wacker-Goalie Grünwald lenkte den platzierten Omladic-Schuss an die Querlatte (12.). Und auch in der 39. Minute rettete Aluminium die Innsbrucker nach einem Rakowitz-Schuss vor einem Rückstand. In Führung gehen hätten aber trotzdem die Hausherren müssen, die über weite Strecken das Spiel bestimmten. Doch Löffler (16.), Schreter (30.) und Fabiano (33.) fanden im herausragenden Hartberg-Keeper Gösslbauer ihren Meister.

Sofort nach Wiederbeginn scheiterte auch Koch, der als Youngster des Monats April vor dem Spiel geehrt worden war, am Hartberger Aluminium, Gösslbauer wäre erstmals geschlagen gewesen. Die Hartberger zogen sich in der Folge immer weiter zurück, doch in der 66. Minute knackte Marcel Schreter doch den steirischen Beton: Nach einem Idealzuspiel von Prokopic ließ der Tiroler den Hartberger Schlussmann aus sechs Metern keine Chance.

Fünf Minuten später hatte Tirols Brasilianer Fabiano das 2:0 am Fuß, doch sein spektakulärer Fallrückzieher ging knapp am Lattenkreuz vorbei und Hauser traf mit einem Gewaltschuss zum zweiten Mal für die Tiroler nur die Stange (74.). Im Finish zogen sich die Innsbrucker immer mehr zurück und brachten die drei Punkte trocken über die Zeit.

FC Wacker Innsbruck - TSV Hartberg 1:0 (0:0)
Innsbruck, Tivoli neu, 8.700, SR Drachta
Tor: 1:0 (66.) Schreter

Innsbruck: Grünwald - Harding, Kofler (80. Dakovic), Winkler, Hauser - Koch, Prokopic, Sara, Löffler (66. Mossoro) - Fabiano (82. Obernosterer), Schreter

Hartberg: Gösslbauer - Seebacher, Rodler, Pürcher, Harrer (76. Kelbert) - Rakowitz, Kölbl (74. Gamper), Hopfer, Omladic - Schober (74. Waldl), Bürger

Gelbe Karten: Harding, Löffler, Kofler bzw. Rodler, Kölbl, Rakowitz, Omladic, Hopfer
Die Besten: Koch, Prokopic, Schreter, Winkler bzw. Gösslbauer, Rakowitz, Omladic

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Die Admira hat das Titelrennen in der Erste-Fußball-Liga vor der letzten Runde offen gehalten. Dank eines 3:0-(2:0)-Heimerfolgs über die Vienna am Freitag haben die Niederösterreicher weiterhin die Chance, nach vier Jahren die Rückkehr ins Oberhaus zu schaffen. Allerdings muss die Admira, die noch in Hartberg antritt, auch auf einen Umfaller von Leader Wacker Innsbruck hoffen, der zwei Punkte Vorsprung hat. Für die Admira war es bereits der fünfte Sieg in Folge, der ebensovielte unter Coach Dietmar Kühbauer.

In der mit 3.200 Zuschauern vergleichsweise gut gefüllten Südstadt präsentierte sich die Admira zwar als besseres, keinesfalls aber vollends überzeugendes Team. Während die Wiener zwar bemüht, in der Offensive allerdings mit ausgesuchter Harmlosigkeit agierten, reichten den Hausherren wenige gute Aktionen. In der 25. Minute war ausgerechnet der kleingewachsene Patrik Jezek nach einer Flanke von Thomas Krammer mit dem Kopf zur Stelle, Günter Friesenbichler erhöhte wenig später per Elfmeter auf 2:0 (33.). Aus Sicht der Vienna eine bittere Entscheidung, war der Ball Gerhard Fellner doch vom eigenen Körper an die Hand gesprungen.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Die Vienna fand kaum Chancen vor, das Tor machte die effiziente Admira. Nach einem Eckball von Rene Schicker ging der Ball durch die Abwehrreihen, Christopher Dibon war aus spitzem Winkel zur Stelle (68.). Das 3:0 setzte den Schlusspunkt unter die Partie, die auch Ex-Admiraner und Neapel-Legionär Jimmy Hoffer von der Tribüne aus verfolgte. Für die Vienna, die nur dann der Relegation entgeht, wenn Austria Kärnten die Lizenz verweigert wird, war es bereits das achte Spiel ohne Sieg in Folge. Seit acht Jahren ist der Traditionsclub gegen die Admira sieglos, seit 21 Jahren in der Südstadt.

FC Trenkwalder Admira - Vienna 3:0 (2:0)
Stadion Südstadt, Maria Enzersdorf, 3.200, SR Krassnitzer
Torfolge: 1:0 (25.) Jezek, 2:0 (33.) Friesenbichler (Hand-Elfmeter), 3:0 (68.) Dibon

Admira: Manzoni - Plassnegger, Dibon, Drescher, A. Schicker - Krammer (61. R. Schicker), Schachner (78. Cemernjak), D. Toth (82. Laudanovic), Jezek - Hanikel, Friesenbichler

Vienna: Brandner - Dovracek, Ilic, Fellner, Bjelovuk - Martinez, Dorta (69. Bozkurt), Strohmayer (62. Mehic), M. Toth, Kröpfl - Krajic (78. Sütcü)

Gelbe Karten: Schachner, D. Toth bzw. Dvoracek
Die Besten: Dibon, D. Toth, Jezek bzw. M. Toth, Fellner

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Der SCR Altach hat nach der vorletzte Runde der Erste Liga nur noch theoretische Aufstiegschancen. Die Vorarlberger gewannen in der vorletzten Runde vor Heimpublikum gegen die Salzburg Juniors zwar 2:0 (1:0), liegen aufgrund der gleichzeitigen Erfolge von Innsbruck und der Admira jedoch weiter drei Punkte hinter dem Tabellenführer aus Tirol, der zudem ein um sieben Treffer besseres Torverhältnis ausweist. Außerdem fehlt der Truppe von Adi Hütter, die zum Abschluss auswärts in Gratkorn antreten muss, weiterhin ein Zähler auf die Admira.

Die Altacher begannen gegen die Salzburger druckvoll und gingen früh durch einen Elfmeter in Führung. Der Brasilianer Tomi (17. Saisontor) verwertete den aufgrund eines Handspiels von Karner verhängten Strafstoß in der sechsten Minuten zur Führung. Danach kamen in einer flotten Partie aber die Gäste stärker auf und hatten durch Schwab (30.), dessen Versuch knapp daneben ging, und Kröpfl (38.), der mit einem Lattenschuss Pech hatte, die besten Torchancen vor der Pause.

Auch nach Wiederbeginn hielten die Juniors mit, hatten auch weitere gute Möglichkeiten, ein Treffer gelang den Gästen aber nicht. In der 76. Minute verwertete schließlich Mittelfeldspieler Pamminger aus der bis dahin einzigen Großchance ein ideales Zuspiel des eingewechselten Ademi zum Endstand. Altach feierte damit nach den wohl entscheidenden zwei Unentschieden wieder einen vollen Erfolg und ist seit sechs Runden ungeschlagen.

SCR Altach - Red Bull Juniors 2:0 (1:0)
Cashpoint-Arena, 3.093. SR Harkam
Torfolge: 1:0 ( 6.) Tomi (Elfmeter), 2:0 (76.) Pamminger

Altach: Kobras - Lienhart, Cabrera, Sereinig (64. Simma), Guem - Schütz, Pamminger, Netzer, Koch (74. Topduman) - Unverdorben (69. Ademi), Tomi

Salzburg: Schober - Stöger, Jovanovic, Karner, Mattes - Pichler - Zulechner (61. Aschauer), Matos, Schwab (74. Meilinger), Kröpfl (82. Seeger) - Ouedraogo

Gelbe Karten: Schütz, Lienhart, Pamminger, Guem, Cabrera, Topduman bzw. Pichler
Die Besten: Kobras, Tomi bzw. Schwab, Kröpfl

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Keinen Sieger hat es am Freitagabend im direkten Duell um den vierten Tabellenplatz in der Ersten Liga gegeben. Der SKNV St. Pölten und der SC Austria Lustenau trennten sich in der 32. und vorletzten Runde 1:1. Damit bleiben die Teams mit jeweils 50 Punkten punktgleich, die Niederösterreicher liegen aufgrund des besseren Torverhältnisses voran.

Die Partie war lange an Höhepunkten arm, doch kurz vor der Pause nahm sie Fahrt auf. Lustenau-Stürmer Amadou Rabihou brachte sein Team in der 39. Minute in Führung, kurz nach der Pause glichen die Gastgeber jedoch nach schöner Vorarbeit von Jiri Lenko und Flugkopfball von Michael Wojtanowicz (52.) aus. Keiner Mannschaft gelang es in der zweiten Hälfte, den entscheidenden Treffer zu erzielen.

SKNV St. Pölten - SC Austria Lustenau 1:1 (0:1)
St. Pölten, Voithplatz, 800, SR Heiss
Torfolge: 0:1 (39.) Rabihou, 1:1 (52.) Wojtanowicz

St. Pölten: Vollnhofer - Zwierschitz, Speiser, Popp, Lenko - Ambichl (56. Ismaili), Thürauer, Fallmann, Gruberbauer (77. Becirovic) - Wojtanowicz, Mössner (71. Zellhofer)

Lustenau: Mendes - Leitgeb, Stückler, Pöllhuber, Schreiner - Honeck (65. Vural), Dürr, Bolter, Freudenthaler - Rabihou (84. Ernemann), Salkic

Gelbe Karten: Wojtanowicz, Ambichl, Thürauer, Lenko bzw. Pöllhuber, Honeck, Stückler
Die Besten: Lenko, Gruberbauer bzw. Dürr, Salkic

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Der FC Gratkorn setzt still und heimlich seinen kleinen Erfolgslauf in der Erste Liga fort. Die Steirer besiegten den FC Lustenau in der 32. Runde am Freitagabend durch ein Goldtor von Steiner auswärts 1:0 und haben von den vergangenen neun Ligaspielen nur eines verloren. In der Tabelle verteidigten sie damit den siebenten Rang erfolgreich.

Da es für beide Mannschaften um nicht mehr viel ging, entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Der erste Treffer gelang den Gästen, in der 26. Minute schloss Mario Steiner eine schöne Kombination zur 1:0-Führung ab.

Den Vorarlbergern wurde kurz vor der Pause nach einem harten Einsteigen gegen Thomas Fröschl ein Elfmeter vorenthalten. Fröschl erhielt wegen einer vermeintlichen Schwalbe die Gelbe Karte, zudem verletzte er sich bei der Aktion am Unterarm und musste ausgetauscht werden. Nach dem Seitenwechsel drückten die Lustenauer auf den Ausgleich, der ausgezeichnete Gratkorner Tormann Markus Beer hielt den Sieg aber fest.

FC Lustenau - FC Gratkorn 0:1 (0:1)
Lustenau, Reichshofstadion, 1.100, SR Muckenhammer
Tor: 0:1 (26.) Steiner

Lustenau: Dobnik - Bevab, Rödl, Eisele, Baldauf - Adilovic (69. Katnik), Batir (78. König), Hagspiel, Santana - Muniz, Fröschl (43. Kulnik)

Gratkorn: Beer - Zündel, Kadkhodaei, Perchtold, Gründler - Steiner (80. Rodler), Gsellmann, Hopfer, Puntigam - Parapatits (84. Pöschl), Vorraber (71. Eibinger)

Gelbe Karten: Fröschl bzw. Gsellmann, Perchtold
Die Besten: Adilovic, Santana bzw. Beer, Vorraber

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Die Austria Amateure haben in der 32. Runde der Fußball-Erste-Liga am Freitag einen 2:1-(2:1)-Sieg gegen Schlusslicht FC Dornbirn gefeiert. Bei seinem vorletzten Auftritt in der zweithöchsten Spielklasse war der Fixabsteiger spielbestimmend, Rade Djokic entschied mit einem Doppelpack die Partie zugunsten der Gastgeber. Während die Wiener nach vier Niederlagen en suite wieder voll punkteten, kassierten die Vorarlberger, die in Sachen Lizenz noch auf die letzte Instanz hoffen, die bereits siebente Schlappe hintereinander (Torverhältnis 2:25).

Rade Djokic brachte die Hausherren in der 15 Minute mit 1:0 in Führung und erhöhte nach einem Hands von Beugre rund zehn Minuten darauf aus einem Elfmeter das 2:0 (24.). Der Franko-Ivorer Domoraud hielt die Gäste mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 aus einem Konter noch vor der Pause (38.) im Spiel, zuvor hatte sich freilich Harrer einen schweren Defensiv-Schnitzer geleistet. In der 63. Minute vergab Mayer allein vor Arnberger die Riesenchance auf den Ausgleich, der Veilchen-Goalie parierte jedoch.

FK Austria Amateure - FC Dornbirn 2:1 (2:1)
Wien, Horr-Stadion, 243, SR Steuer
Tor: 1:0 (15.) Djokic, 2:0 (24.) Djokic (Hand-Elfmeter), 2:1 (38.) Domoraud

Austria: Arnberger - Rathfuss, Rotpuller, Muhr (33. Vukajlovic), D. Harrer - Schöpf, Gorgon, Zunic, Dimic (76. M. Harrer) - Tadic , Djokic (63. Markus)
Dornbirn: Breuss - Feigt, Beugre, Neunteufel, Mattle - Stadler, Fleisch, Kirchmann, Erbek - Domoraud, Mayer (90. Hirschbühl)

Gelbe Karten: keine bzw. Beugre, Feigt
Die Besten: Djokic, Dimic, Schöpf bzw. Breuss, Domoraud

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