Platini-Wahl

Internationale Reaktionen

Von ÖFB-Präsident Stickler bis Fußball-Legende Günter Netzer: Was die Fußballwelt zum neuen UEFA-Boss sagt.

ÖFB-Präsident Friedrich Stickler: "Mit diesem Ergebnis geht eine große Ära zu Ende. Der neue UEFA-Ehrenpräsident Lennart Johansson hat sich in seiner Amtszeit unschätzbare Verdienste um den europäischen Fußball erworben. Man denke nur an die Entwicklung von Champions League und Europameisterschaften, aber auch an die perfekte Modernisierung der Administration der UEFA.

Michel Platini ist ein würdiger Nachfolger. Als Organisator der erfolgreichen WM 1998 in Frankreich und absolute Galionsfigur des Fußballsports bekannt, wird er mit Sicherheit auch seine neue Aufgabe erfolgreich bewältigen. Platini war und ist ein großer Freund des österreichischen Fußballs, mein Team und ich freuen uns gerade im Hinblick auf die EURO 2008 auf die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren."

Joseph Blatter (FIFA-Präsident): "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Michel Platini. Ich schätze seine Arbeit seit 1998. Es wird ein frischer Wind wehen. Wir haben die gleichen Ideen, dass Fußball in erster Linie ein Sport ist und kein Geschäft."

Theo Zwanziger (DFB-Präsident): "Ich habe immer gesagt, ich verliere lieber mit Lennart Johansson, als dass ich gegen ihn gewinne. Ich bin traurig, dass so ein verdienter Mann abgewählt worden ist. Wir wünschen Michel Platini eine glückliche Hand. Er wird viele Probleme haben und Fingerspitzengefühl benötigen. Wir schätzen Michel Platini als Mensch und großen Fußballer. Viele haben große Erwartungen an ihn. Ich bin gespannt, ob er die erfüllen kann."

Günter Netzer (ARD-Experte): "Das ist sicher eine Überraschung. Ich glaube, dass Platini ein guter Präsident sein wird. Wenn ein alter Präsident mit so vielen Verdiensten nicht wieder gewählt wird, löst das natürlich Emotionen aus."

Matthias Sammer (DFB-Sportdirektor): "Michel Platini hat eine sehr gute Rede gehalten. Wir können nur sagen, herzlichen Glückwunsch, auch wenn wir Lennart Johansson unterstützt haben. Viele Erwartungen habe ich nicht, weil die UEFA sehr fest ist in ihren Strukturen."

Raymond Domenech (Französischer Teamchef): "Ich freue mich sehr für Michel, der seine Kampagne mit Mut und Leidenschaft geführt hat. Diese Wahl hat sein Engagement im und für den Fußball belohnt und verstärkt. Für unseren Sport ist es eine gute Sache, dass frühere Weltklassespieler wie Platini in den führenden Instanzen sitzen."

Giovanni Trapattoni (Red Bull Salzburg-Trainer und Trainer von Platini bei Juventus): "Michel Präsident? Das ist sehr gut, er verdient es. Mit ihm an der Macht wird es ein bisschen mehr Ironie und Unterhaltung geben. Er hat die Klasse und Fähigkeit, gewisse Sachen nicht zu sehr zu dramatisieren. Er wird das Ganze mit seinem großen Sinn für Verantwortung angehen und alle Qualitäten einbringen, die er schon als Spieler hatte. Michel ist eine intelligente Person. Ich bin sehr zufrieden, nicht nur, weil er Nationen wie Österreich einen Platz in der Champions League versprochen hat."

Jacques Chirac (Französischer Staatspräsident): "Die Fußball-Welt hat einen Mann gewählt, der unbestritten über sehr große Erfahrung verfügt. Seine Wahl hat die Stellung des französischen Sports in den internationalen Gremien weiter verstärkt."

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