Linz:

Interview

Linz: "Bin Nr. 3 im UEFA-Cup"

Der Roleador hat wieder zugeschlagen. Nach seinem Treffer gegen Belgrad sprach ÖSTERREICH mit unserem derzeit erfolgreichsten Stürmer.

ÖSTERREICH: Schon wieder ein Tor von Ihnen im Europacup. Es läuft ja wie am Schnürchen für Sie.
Roland Linz: Derzeit wirklich. Mir war von Anfang an klar, dass gegen Roter Stern nichts anbrennt. Wir haben sie 90 Minuten lang dominiert. Jetzt liege ich im laufenden Europacup schon auf Platz drei hinter Luca Toni und Henrik Larsson.

ÖSTERREICH: Die sollen ja auch nicht die schlechtesten Stürmer sein.
Linz: Stimmt, damit kann ich schon ganz gut leben.

ÖSTERREICH: Was machen Sie, dass Sie permanent treffen: fünf Tore im Europacup, sechs Tore in der portugiesischen Liga.
Linz: Ganz ehrlich, ich mache nichts anders als sonst. Ich trainiere und arbeite wie immer – mit den Übungen, die ich brauche und die mir guttun. Auch mein Spielstil hat sich nicht verändert.

ÖSTERREICH: Oder liegt es eher am Team, das offensiver spielt, und Sie dadurch auch besser zur Geltung kommen?
Linz: Das ist sicher ein wichtiger Faktor. Bei Boavista Porto war ich zwar auch die einzige Spitze, kam mir aber zeitweise wie ein Verteidiger vor. Bei Braga kommt aus dem Mittelfeld mehr Druck in die Offensive, da hat es ein Stürmer gleich leichter.

ÖSTERREICH: Mit den Toren empfehlen Sie sich nachdrücklich für das Nationalteam. Hatten Sie wieder einmal mit Teamchef Josef Hickersberger ein Gespräch?
Linz: Nein. Ich habe gehört, dass er einmal in Portugal vorbei schauen wollte, das war aber noch nicht der Fall. Er weiß aber, was ich kann. Und ich will bei meinem Verein weiter gute Leistungen bringen. So einfach ist das.

ÖSTERREICH: Mit dem Tor gegen die Bayern und dem Streit mit Oliver Kahn haben Sie auf sich aufmerksam gemacht. Haben Sie das auch in Braga mitbekommen?
Linz: Natürlich. Das war nicht die schlechteste Werbung in eigener Sache.

ÖSTERREICH: Vor Weihnachten geht es noch gegen Ex-Klub Boavista.
Linz: Ich freu mich schon. Und ich werde auch ihnen ein Packerl ins Tor legen und dann nach Wien fliegen.

Interview: Alex Strecha/ÖSTERREICH

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