Mikrochip-Ball spaltet die Geister

Club-WM

Mikrochip-Ball spaltet die Geister

Bei der Club-WM in Japan wurde der "Mikrochip-Ball" getestet. Die Meinungen dazu sind geteilt.

Der neue Mikrochip-Ball, der von der FIFA bei der abgelaufenen Fußball-Club-WM in Japan getestet worden ist, hat nicht bei allen Beteiligten ein positives Echo hervorgerufen. Vor allem die Flugeigenschaften des sogenannten "Smart Ball" sorgten für Kritik. Der mit einem Computer-Chip versehene Ball soll in Zukunft Aufschluss darüber geben, ob er die Torlinie mit vollem Umfang überquert hat oder nicht.

Beim Club-WM-Sieger AC Milan, der sich im Finale 4:2 gegen die Boca Juniors aus Argentinien durchgesetzt hatte, stieß der neue Ball grundsätzlich auf Zustimmung. "Der Ball ist zwar etwas schwieriger zu kontrollieren", erklärte Milan-Mittelfeldspieler Clarence Seedorf. Als Spieler könne man sich aber schnell an die leicht veränderten Eigenschaften gewöhnen. Boca-Spieler kritisierten dagegen die zum Teil überraschenden Änderungen der Flugbahn.

Die neue Technologie war erstmals bei der U17-WM 2005 in Peru getestet und seitdem weiterentwickelt worden. Vier Sensoren am Tor stellen die genaue Position des Balles fest und geben die Informationen an den Schiedsrichter weiter. Der "Smart Ball" könnte bereits bei der WM 2010 in Südafrika zum Einsatz kommen.

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