Ehrenberger sprach zum Nationalteam

ÖFB-Krise

Ehrenberger sprach zum Nationalteam

Die lang angekündigte Aussprache zwischen Team und interimistischer ÖFB-Spitze fand Dienstag beim Mittagessen statt. Ivanschitz "zufrieden".

Im Rahmen des Mittagessens im Teamquartier der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft im Wiener Hilton Danube hat der interimistische ÖFB-Präsident Kurt Ehrenberger am Dienstag zum versammelten Team gesprochen. Dabei appellierte der 75-Jährige in Anwesenheit von Generalsekretär Alfred Ludwig an die Kicker, das Länderspieljahr 2008 mit einer starken Leistung gegen die Türkei zu beschließen.

"Stehen hinter dem Team"
"Ich wollte der Mannschaft zum Ausdruck bringen, dass ich persönlich und auch meine Kollegen im Präsidium voll hinter jedem Spieler und dem Betreuerteam stehen, aber dass auch von den vielen österreichischen und Wiener Fußballfans erwartet wird, dass gute Leistungen geboten werden. Wir wollen uns alle gemeinsam wieder auf den Sport konzentrieren, die kommenden beiden Testspiele gegen die Türkei und Schweden nutzen, um uns bestens auf die nach wie vor sehr wichtigen WM-Qualifikationsspiele vorzubereiten", wurde der Wiener in einer ÖFB-Aussendung zitiert.

Weiters meinte der Wiener Verbandschef: "Zudem ging es mir darum, mich der Mannschaft auch persönlich vorzustellen und zu erklären, dass ich bis 18. Jänner oder 1. Februar die Geschäfte des ÖFB führen werde und dabei versuche, einen Beitrag zu leisten, dass dies auch erfolgreich vonstattengeht."

Ivanschitz: "Haben dasselbe Ziel"
Teamkapitän Andreas Ivanschitz zeigte sich laut ÖFB-Mitteilung nach der Zusammenkunft zufrieden. "Nach dieser Runde und bereits erfolgten internen Gesprächen können wir uns alle wieder auf Fußball konzentrieren. Die Ausführungen von Herrn Ehrenberger waren sehr plausibel und es hat sich gezeigt, dass wir alle dasselbe Ziel haben, nämlich wieder erfolgreichen Fußball zu bieten."

Auch Janko dabei
Beim Gespräch mit dabei war auch Marc Janko, der sich mit seiner Kritik unter anderem an der Organisation der Abreise von den Färöern den Unmut des ÖFB zugezogen hatte. Der Salzburg-Goalgetter fällt zwar wegen einer Muskelverhärtung im Oberschenkel für das Türkei-Match aus, reiste aber dennoch auch wegen des Gesprächs mit dem ÖFB nach Wien und meinte nach der Unterredung: "Es war ein sehr gutes Gespräch, in dem alle Missverständnisse ausgeräumt wurden."

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