Die Gründe für Pacults Rauswurf

Vertrauensbruch

Die Gründe für Pacults Rauswurf

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Die Rapid-Ära von Peter Pacult ist seit Montag Früh zu Ende. Rapid-Boss Rudolf Edlinger entließ den Wiener fristlos wegen eines "massiven Vertrauensbruches". Gemeint sind damit die Geheimgespräche zwischen Pacult und Red Bull-Boss Didi Mateschitz bezüglich eines Engagements bei RB Leipzig. Rapid-Boss Edlinger: "Das war der eklatante Vertrauensbruch, darum haben wir diese Konsequenzen gezogen."

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Edlinger: "Nicht mehr tragbar"
Vorausgegangen war dem Ganzen ein Verwirrspiel, bezüglich der Pacult-Verhandlungen. Der nunmehrige Rapid-Ex-Trainer hatte noch bis Samstag seinem Arbeitgeber versichert, dass solche Gespräche nicht stattgefunden hätten. Laut Edlinger war Pacult aber mit der Dementi-Presseaussendung am Sonntag nicht einverstanden. Montag Früh war Pacult am telefonischen Weg nicht erreichbar. Edlinger: "Die Situation ist so angewachsen, dass ich nicht mehr das volle Vertrauen in den Trainer hatte. So war das nicht mehr tragbar."

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Edlinger räumte jedoch auch ein, dass die fristlose Entlassung von Pacult vor einem Arbeitsgericht angefochten werden könnte. "In unserem Rechtssystem kann er vor dem Arbeitsgerciht Einspruch einlegen, das ist natürlich legitim." Der Rapid-Präsident zeigt sich aber schon gespannt, "welche Reaktionen es auf dem juristischen Weg gibt".

Diashow Rapid feuert Trainer Peter Pacult

Rapid-Trainer Pacult gefeuert

Rapid-Präsident Rudi Edlinger und Zoran Barisic treten vor die Presse.

Rapid-Trainer Pacult gefeuert

Rapid-Präsident Rudi Edlinger.

Rapid-Trainer Pacult gefeuert

Rapid-Präsident Rudi Edlinger.

Rapid-Trainer Pacult gefeuert

Präsident Edlinger blickt in eine bessere Zukunft.

Rapid-Trainer Pacult gefeuert

Rudi Edlinger und Peter Pacult.

Rapid feuert Pacult

Zoran Barisic stellt sich den Fragen der Journalisten.

Rapid-Trainer Pacult gefeuert

Rapid-Präsident Rudi Edlinger erklärt den Pacult-Rauswurf.

Rapid feuert Pacult

Rudi Edlinger und Zoran Barisic im Hanappi-Stadion

Rapid feuert Pacult

Rudi Edlinger vor der Pressekonferenz in Hütteldorf

Rapid-Trainer Pacult gefeuert

Verzwickt: Zoran Barisic nach seiner Ernennung zum Interims-Coach bei dem Grün-Weißen.

Rapid feuert Pacult

Rudi Edlinger und Zoran Barisic verlassen die Pressekonferenz.

Rapid-Trainer Pacult gefeuert

Zoran Barisic ist neuer Interims-Coach.

Rapid feuert Pacult

Zoran Barisic auf dem Weg zum Training.

Rapid-Trainer Pacult gefeuert

Interims-Coach Barisic leitet gleich das erste Training.

Rapid-Trainer Pacult gefeuert

Interims-Coach Barisic leitet gleich das erste Training.

Rapid feuert Pacult

Zoran Barisic wärmt auf.

Rapid feuert Pacult

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Barisic macht Tempo.

Rapid feuert Pacult

Zoran Barisic beim Training.

Rapid feuert Pacult

Zoran Barisic bei seinem ersten Training als Rapid-Interimscoach.

Rapid feuert Pacult

Rapid feuert Pacult

Zoran Barisic gibt Anweisungen

Rapid feuert Pacult

Zoran Barisic mit der Mannschaft.

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Pacult verschwunden
Vom gefeuerten Trainer selbst gab es am Montag keine Stellungnahme. Er war weder für seinen Klub, noch für die Presse erreichbar. Rapids General Manager Kuhn: "Wir wollten Pacult heute in der Früh über die PK informieren, konnten ihn aber nicht erreichen." Daraufhin sei Pacult die Information mittels email geschickt worden. "Das war kurz vor 9 Uhr. Das Training hätte um 9.30 Uhr beginnen sollen. Er kam auch nicht zum Training, obwohl er noch nichts von der Kündigung wusste".

Das Ende provoziert?
Natürlich stand auch die Frage nach dem Warum im Raum. Hatte Pacult gar seinen Rauswurf provoziert, um für RB Leipzig frei zu sein? Edlinger: "Das weiß ich nicht, aber wir hätten ihm nichts in den Weg gelegt, wenn er uns einfach darauf angesprochen hätte. Wir haben auch Hickersberger den Teamchef-Job ermöglicht. Es ist alles nur eine Frage des Stils."

Letztes Edlinger-Statement zu einem möglichen Red Bull-Engagement Pacults: "Das ist mir ehrlich gesagt egal."

Barisic Interimstrainer
Zoran Barisic übernimmt mit sofortiger Wirkung interimsmäßig bis Saisonende die Position des Rapid-Trainers. Dies gab Österreichs Fußball-Rekordmeister am Montagnachmittag bekannt. Der 40-jährige Ex-Rapidler war zuletzt zwei Jahre Individualtrainer im Nachwuchs der Hütteldorfer. Davor hatte er bereits drei Jahre als Co-Trainer an der Seite von Peter Pacult mit den Profis der Kampfmannschaft gearbeitet.

Edlinger bezeichnete Barisic als "sehr guten Mann für die jetzige Phase. Wir werden zeitgerecht einen neuen Cheftrainer bestellen." Der neue Mann soll auch eine Dauerlösung darstellen, denn "hire and fire ist nicht unser Prinzip."

Barisic strebt mit Rapid nun das Erreichen eines Europacup-Platzes an und gesteht, durchaus Ambitionen zu haben, länger als Cheftrainer zu fungieren. Aber: "Es geht um den Verein, für den ich alles geben möchte." Edlinger gab sich diesbezüglich zugeknpöft, meinte lediglich pointiert: "Fragen Sie mich das nach der Siegesserie..."

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