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Real-Krise

Raul fordert mehr Respekt

Kein Ende im Madrider Intrigantenstadl: Raul kritisiert öffentlich Präsident Calderon.

Real Madrids Stürmerstar Raul hat von der Klub-Führung der Madrilenen mehr Respekt gegenüber den Spielern und der Tradition der "Königlichen" eingefordert. "Ein Klub mit dieser Geschichte und Tradition wie Real muss sich anders verhalten. Das Bild, das in den vergangenen Wochen vermittelt wurde, ist nicht das wahre", meinte der Teamstürmer im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag.

Kritik
Raul sparte nicht mit Kritik an Präsident Ramon Calderon, der mit einem Rundumschlag gegen Spieler und Fans am Dienstag für Aufruhr bei den Madrilenen gesorgt hatte. "Der Präsident ist einfach der Präsident, und er kann sagen, was er will. Aber was er von sich gegeben hat, hat viele Leute verärgert und war nicht schlau", meinte das 29-jährige Real-Urgestein, das jedoch bestätigte, dass sich Calderon am Tag nach der Entgleisung bei den Spielern entschuldigt hätte.

Pro Beckham und Ronaldo
Der gebürtige Madrilene brach auch für seine unter Kritik stehenden Teamkollegen Ronaldo und David Beckham die Lanze. "Beckham und Ronaldo haben bewiesen, dass sie durch und durch Profis sind und alles für dieses Trikot geben würden. Wir haben die Klub-Verantwortlichen gebeten, noch einmal mit ihnen zu sprechen, um die anstehenden Probleme aus der Welt zu schaffen", bemühte sich Raul um Schlichtung im Streit zwischen Real und den beiden Superstars.

Er hoffe, dass Trainer Fabio Capello das Spielverbot für den Engländer trotz dessen bevorstehenden Transfers nach Los Angeles noch einmal überdenkt.

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