So wird neuer ÖFB-Präsident gewählt

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So wird neuer ÖFB-Präsident gewählt

Bereits kommenden Mittwoch, nur Stunden vor dem Türkei-Match, tritt Wahlausschuss erstmals zusammen. Entscheidung aber wohl erst im Dezember.

Der erste Schritt zur Bestellung eines neuen Präsidenten des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) erfolgt am kommenden Mittwoch. Um 15.30 Uhr, fünf Stunden vor dem Anpfiff des Testspiels gegen die Türkei im Happel-Stadion, tritt in Wien der Wahlausschuss des Verbandes zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.

Dem Gremium gehören als stimmberechtigte Mitglieder je ein Vertreter der neun Landesverbände sowie der Bundesliga an. Laut ÖFB-Generalsekretär Alfred Ludwig werden dies am Mittwoch in allen Fällen die jeweiligen Präsidenten sein, die gleich zu Beginn einen Ausschuss-Vorsitzenden wählen.

Wer wird's?
Ein Nachfolger für den am Freitag zurückgetretenen Friedrich Stickler wird im ersten Treffen ziemlich sicher nicht bestimmt. "In der Vergangenheit war es so, dass es in der ersten Sitzung keine Personalentscheidung gegeben hat. Die erwarte ich erst für Dezember", erklärte Ludwig, der als nicht stimmberechtigtes Mitglied im Wahlausschuss sitzt.

Richtungsentscheidung
Zumindest in der Frage, ob wie von Stickler bei seinem Abgang gefordert ein hauptamtlicher Präsident installiert wird oder der Verband weiterhin ehrenamtlich geführt wird, dürfte es am Mittwoch eine Entscheidung geben. "Weil wir unter Zeitdruck sind, gehe ich davon aus, dass es zu diesem Thema eine Richtungsdiskussion gibt", sagte Ludwig. Außerdem wird der weitere Fahrplan - so etwa auch der Termin der außerordentlichen ÖFB-Hauptversammlung (entweder 18. Jänner oder 1. Februar 2009), in deren Rahmen der neue Präsident gewählt wird - festgelegt.

Ludwig, der als Anwärter auf das Präsidentenamt gilt, sollte eine hauptamtliche Lösung kommen, hat nach eigenen Angaben in diesem Zusammenhang keine Präferenz. "Ich kann mir einen bezahlten Präsidenten durchaus vorstellen, aber dann muss genau festgelegt werden, welche Aufgaben er übernimmt", betonte der Wiener.

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