Die Stimmen zum CL-Finale

Meinungen

Die Stimmen zum CL-Finale

Das sagten Sieger und Verlierer nach dem packenden Finalspiel.

Diego Milito (Inter-Stürmer/zweifacher Torschütze): "So eine Freude habe ich noch nie erlebt. Unglaublich. Ich bin so glücklich für Inter, denn wir wollten diesen Erfolg unbedingt. Wir sind alle so glücklich. Das ist etwas ganz Besonderes."

Louis van Gaal (Bayern-Trainer): "Wir haben immer auf sehr engem Raum spielen müssen. Inter hat auf einem großen Raum gespielt. Wir waren nicht gut genug, um heute ein attraktives Spiel zu spielen. Es ist schade. Gegen eine Mannschaft wie Inter muss man auch ein Fuchs sein. Wir verteidigen in einem großen Raum und greifen in einem kleinen Raum an. Das ist schwieriger. Dieses Spiel ist gelaufen, wie ich es erwartet habe. Wenn wir in ein bisschen besserer Verfassung gewesen wären, hätten wir auch gewinnen können. Milito hat den Unterschied gemacht. Für ihn war es aber etwas einfacher, weil er in einem großen Raum spielen konnte."

Franz Beckenbauer (Bayern-Ehrenpräsident): "Das war nicht ihr Tag, sie haben einiges vermissen lassen. Man darf nicht soviel Respekt haben, man muss mehr Druck machen. Ribery hat an allen Ecken und Enden gefehlt, mit ihm hätten wir das Spiel nie verloren."

Hans-Jörg Butt (Bayern-Torhüter): "Natürlich überwiegt im Moment die Enttäuschung. Wir haben eine großartige Saison gespielt. Aber es ist bitter, wenn man das dann nicht krönen kann. Wir haben im richtigen Moment das Tor nicht gemacht. Inter hat sehr, sehr gut verteidigt. Sie haben unser Spiel nicht entstehen lassen. Für uns war es schwer, durch die Abwehrreihen zu kommen. Vorne ist Inter natürlich mit Weltklasse-Spielern besetzt. Man muss sagen, dass sie verdient gewonnen haben."

Philipp Lahm (Bayern-Verteidiger): "Wir waren in der ersten Hälfte zu ängstlich. Wir haben nicht so mutig gespielt wie zuletzt. Es ist immerhin ein Champions-League-Finale gewesen. In so großen internationalen Spielen wird man für jeden kleinen Fehler bestraft. Das ist uns zweimal passiert. So frei darf man jemanden natürlich nicht stehen lassen. In der zweiten Hälfte war es besser, aber in der ersten Hälfte war es zu wenig."

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