RB Salzburg-Trainer:

Video von emotionaler Halbzeit-Ansprache

RB Salzburg-Trainer: "Das ist kein f**king Freundschaftsspiel"

Liverpool. Die 3:4-Niederlage im Champions-League-Hit bei Titelverteidiger Liverpool hat am Mittwochabend gemischte Gefühle bei Salzburgs Fußballern hinterlassen. Denn nach der atemberaubenden Aufholjagd von 0:3 auf 3:3 schien zumindest ein Remis für die "Bullen" möglich. "Es hat nicht viel gefehlt", meinte Kapitän Andreas Ulmer. Abgesehen von Punkten könne seine Truppe aber "sehr viel mitnehmen".

Die Erkenntnis, die vielleicht beste Mannschaft der Welt vor deren eigenem Publikum an den Rand eines Punkteverlusts, vielleicht sogar einer Niederlage gebracht zu haben, soll sich für die großteils junge Salzburger Truppe noch als wertvoll erweisen. "Vielen war es möglicherweise noch nicht so bewusst, dass wir so stark sein können. Jetzt wissen wir es", stellte Innenverteidiger Maximlian Wöber fest und attestierte seinen Kollegen "unglaubliche Mentalität".

"Kein verdammtes Freundschaftsspiel"

Nachdem die Salzburger 1:3 zur Halbzeit zurück lag, gab es eine emotionale Kabinen-Ansprache vom Salzburg-Trainer – und diese hat Wirkung gezeigt. "Wir haben zu viel Respekt gehabt", sagte Marsch nach dem Spiel, aber auch schon in der Umkleide. "Wie viele Fouls haben wir", fragt Marsch seine Spieler, und antwortet gleich selbst: "Vielleicht zwei. Es ist kein verdammtes Freundschaftsspiel, es ist ein verdammtes Champions-League-Spiel." 

 
"Sie müssen uns spüren, Leute. Sie müssen wissen, dass wir verdammt noch einmal hier sind, um zu kämpfen." Die Bullen kamen wie ausgewechselt aus der Kabine und zeigte Mega-Mentalität. Sie konnten zwischenzeitlich sogar noch auf 3:3 stellen. Am Ende genügte es knapp nicht. Trotzdem kämpften sie in gewohnter Manier. 
 
Nach dem Spiel sagte Marsch: "Wir hatten zu Beginn zu viel Respekt vor dem Gegner, haben nicht viele Fouls gemacht, von der Intensität war es zu wenig. Zur Pause hatten wir ein großes Gespräch. Wir können stolz sein auf die Leistung in der zweiten Halbzeit. Da haben wir gesehen, dass wir mit der vielleicht besten Mannschaft der Welt an der Anfield Road mitspielen können. Wir müssen lernen von diesem Spiel, dass wir von Anfang an mit Selbstvertrauen agieren müssen und nicht so viel Angst haben dürfen. Wir haben eine Chance in dieser Gruppe. Erling (Anm.: Haaland) hatte nicht die volle Fitness, deshalb hat er nicht begonnen. Er war dann auch wichtig und gefährlich in ein paar Momenten."
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