Bullen gegen Sturm mit Remis

Rapid nun TabellenfĂŒhrer

Bullen gegen Sturm mit Remis

Meister Salzburg hat die TabellenfĂŒhrung erstmals in diesem Jahr abgeben und Rapid um zwei Punkte ziehen lassen mĂŒssen. WĂ€hrend die Wiener zuvor Mattersburg mit 3:0 abfertigten, kamen die "Bullen" am Mittwochabend in einer ausgeglichenen, aber enttĂ€uschenden Partie mit wenigen Höhepunkten ĂŒber ein 0:0 bei Sturm Graz nicht hinaus. FĂŒr die Steirer war das Remis ebenfalls wenig hilfreich.

Das viertplatzierte Sturm hat nun bereits sieben Punkte RĂŒckstand auf die Wiener Austria, aber noch einen ZĂ€hler Vorsprung auf Admira Wacker. Salzburg blieb vor nur 5.873 Zuschauern beim ersten Remis im fĂŒnften Ligaspiel unter Coach Oscar Garcia zum zweiten Mal ohne Treffer bzw. zum vierten Mal in dieser Saison ĂŒberhaupt.

Garcia setzte mit einer Ausnahme auf die Elf vom 4:1 gegen die Austria - Kreativgeist Naby Keita, der nach seiner Malaria-Erkrankung noch nicht bei 100 Prozent ist, war Ersatz. FĂŒr ihn sollte Jungspund Konrad Laimer hinter dem letztlich unauffĂ€lligen Jonatan Soriano und Dimitri Oberlin wirbeln. Auch bei Sturm saß mit Donis Avdijaj der gefĂ€hrlichste Spieler vorerst wieder auf der Bank.

Sturm zunÀchst spielbestimmend
Die engagierten Hausherren gaben zu Beginn klar den Ton an, prĂ€sentierten sich ballsicherer als zuletzt und suchten immer wieder spielerische Lösungen vor allem ĂŒber die rechte Seite, um die Salzburger Defensive auszuhebeln. Weil der letzte Pass aber nie ankam, blieben ein ins Out abgefĂ€lschter Schuss von Sascha Horvath (5.), sowie mehrere letztlich harmlose WeitschĂŒsse die einzigen Möglichkeiten der Hausherren.

Ideenlose Bullen
Salzburg bekam das Spiel nach 30 Minuten zwar immer besser unter Kontrolle, zĂŒndende Ideen fehlten in der Offensive aber auch bei den "Bullen". Nur einmal, als Valentino Lazaro sich in den Strafraum dribbelte, wehte ein Hauch von Gefahr durch den Sturm-Strafraum. Esser parierte den guten Schuss aber, und Oberlins Abstaubertor war wegen einer Abseitsstellung keines (38.).

Es blieb auch nach dem Seitenwechsel eine offene Partie mit leichten Salzburger Vorteilen, Torszenen blieben aber weiter Mangelware. Kurz nach Wiederbeginn schloss Roman Kienast einen Sturm-Konter mit einem strammen, aber zu zentralen Schuss aus 18 Metern ab (50.), fĂŒr die "heißeste" Aktion sorgte ein "Flipperball" im Salzburger Strafraum, der schließlich ins Out ging (58.).

Garcia reagierte nach gut einer Stunde mit der Einwechselung von Keita, der rund zehn Minuten spĂ€ter mit einem prĂ€zisen Assist fĂŒr Oberlin fast die Salzburger FĂŒhrung einleitete - Goalie Michael Esser klĂ€rte aber in letzter Sekunde per Fuß (74.). Im Gegenzug konnte Kienast am FĂŒnfer in aussichtsreicher Position den Ball nicht mehr unter Kontrolle bringen (75.). Und im Finish vergab der kurz zuvor eingewechselte Avdijaj nach Patzer Paulo Mirandas aus wenigen Metern einen "Sitzer" und somit den Matchball (90.).

 

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