Austria versinkt im Chaos: 5 Gründe für die Misere

Meister-Gruppe

Austria versinkt im Chaos: 5 Gründe für die Misere

Nur ein Punkt aus drei Spielen in der Meistergruppe - die Austria steckt weiterhin in der Megakrise. Aus diesen fünf Gründen kommen die Wiener auch unter Coach Ibertsberger nicht vom Fleck:

Neues System. Die Austria-Stars kommen mit der Fünferkette nicht zurecht. Vorne kreiert man keine Chancen, hinten ist man fehleranfällig. Das Experiment mit Grünwald in der Innenverteidigung ging nur bedingt auf. Eine Verzweiflungsaktion!

Torflaute. Aus dem Spiel heraus konnten die Veilchen in der Meistergruppe noch keinen Treffer erzielen. Sowohl beim 1:5 gegen Salzburg als auch beim 1:1 gegen den WAC traf man vom Elfmeterpunkt. Top-Goalgetter in der Liga ist Grünwald mit nur fünf Toren.

Undiszipliniertheiten. Beim WAC sah Edomwonyi schon nach 38 Minuten Gelb-Rot. Es war der zweite Platzverweis der Wiener in den letzten vier Ligaspielen.

Transferpolitik. Matić, Jeggo, Turgeman, Edomwonyi, Cuevas und Schoissengeyr - keiner der vermeintlichen Stareinkäufe konnte überzeugen. Sax zeigte gute Ansätze, saß zuletzt aber nur auf der Bank. Ebner fehlt schon seit Februar wegen Leistenproblemen.

Fans. Auch die Anhänger sorgen für viel Unruhe bei der Austria. Zuletzt gab es lautstarke Proteste gegen das Cupfinale in der Generali-Arena und Vorstand Kraetschmer. Auch Trainer Robert Ibertsberger hat bereits einen schweren Stand. Nur Siege helfen jetzt weiter.

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