Bundesliga-Klubs kämpfen ums Überleben

Finanz-Krise durch Corona

Bundesliga-Klubs kämpfen ums Überleben

Viele österreichische Bundesliga-Klubs versuchen mit Kurzarbeit dem finanziellen Schaden entgegenzuwirken.

In der Fußball-Bundesliga herrscht aufgrund der Corona-Pandemie kompletter Stillstand - ein Horror für die Vereine! Den Liga-Klubs droht ein Schaden in Millionen-Höhe, seit Wochen gibt es keine Einnahmen mehr. Jetzt ziehen die Vereine die Konsequenzen: Zehn planen mit Kurzarbeit. Darunter die beiden Wiener Vereine Rapid und die Austria, dazu Sturm, Admira, Mattersburg, WAC, Hartberg, WSG Tirol, St. Pölten und SCR Altach. Bei Letzterem weigerte sich nur Kicker Manfred Fischer, der spendet sein Gehalt lieber der Caritas.

Völlig andere Wege gegen die beiden Spitzenvereine Salzburg und LASK. Beide lehnten das Kurzarbeits-Modell ab. Liga-Krösus Red Bull will seinen Mitarbeitern weiter das volle Gehalt ausbezahlen und unterstützt den Staat, indem die volle Steuerlast getragen wird. Im Hintergrund basteln die Bullen bereits an weiteren Maßnahmen, wie man in der derzeitigen Situation helfen kann - Details sollen schon Anfang nächster Woche folgen.

Die gab der LASK hingegen schon bekannt, dass die Geschäfts-Mitarbeiter ab sofort das Rote Kreuz unterstützen, die Spieler und Trainer verzichten freiwillig auf Teile ihrer Gehälter. Die Kurzarbeit wurde abgewendet - auch, weil Sponsoren & Fans im Falle eines Liga-Abbruchs auf Rückzahlungen verzichten.

Ab 2. Mai soll Liga fortgesetzt werden

Für einige Vereine geht es in den nächsten Wochen ums Überleben. Alle hoffen, dass die Saison regulär mit Fans zu Ende gespielt werden kann. Derzeitiger Plan: Ab 2. Mai soll der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden - wenn es Corona auch zulässt.

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