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Fanklub nimmt Stellung

"Inferno Wien" verrät Entrup-Interna

Der "Fall Entrup" eskaliert: Nun verrät Austria-Fanklub sogar Details.

Er wurde mit einem Böller beworfen, auch beim Wiener Derby angefeindet: Maximilian Entrup, 19 Jahre jung, erlebt die vermutlich schwerste Zeit seiner jungen Karriere. Als wäre das nicht genug, meldet sich nun Austrias Fanklub "Inferno Wien", dem sich der Neuzugang von Rapid einst angeschlossen hatte, zu Wort.

Auf "Facebook" schreibt er: "Entrup kam Anfang 2013 durch ein damaliges Mitglied zu unserer Gruppe. […] Er war weder ein aktives noch ein passives Mitglied, wenn er Zeit hatte, bastelte er an Doppelhaltern, kaufte sich regelmäßig Aufkleber und war auch oft auf der Osttribüne anzutreffen."

Entrup war demnach 15, als er "Inferno Wien" beitrat. Die Gruppierung sei ob dessen SCR-Engagements selbst überrascht gewesen: "Wir waren natürlich alle verwundert, viele Fans und Fanklubs kamen auf uns zu und fragten uns, wie es sein kann, dass ein ehemaliges Mitglied von Inferno, welches drei Jahre im Austria-Nachwuchs kickte zum Erzrivalen wechseln kann."

Neuer Zündstoff

Eine Antwort habe man nicht. Nach "vielen Unwahrheiten" wolle man nun jedoch "Licht in die ganze Sache bringen". Und neue Brisanz. Folgende Aussage dürfte dem harten Kern des grün-weißen Supports, der Entrup zuletzt öffentlich zum Verkauf angeboten hatte, nämlich gar nicht gefallen.

"Stand das Derby auf dem Programm, stand M. Entrup natürlich so wie alle anderen Mitglieder der Gruppe bereits 1 Woche vor dem Derby 'unter Strom'. Fakt ist, M. Entrup hat bei allen Liedern fleißig mitgesungen - so auch bei 'Rapid verrecke', 'An jedem Montag', beim 'Parasitenlied' etc.", so "Inferno Wien" weiter.

Verein, Spieler und Betreuer stehen zwar geschlossen hinter dem Talent, der erst im Sommer vom FAC nach Hütteldorf gewechselt war und beim 4:1-Sieg über die Austria in der Nachspielzeit auf den Platz kam. Das Statement von "Inferno Wien" dürfte aber keineswegs zur Deeskalation im "Fall Entrup" beitragen.

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