Ismael sieht Rapid-Spiel 'als Vorteil'

Wirbel vor Kracher

Ismael sieht Rapid-Spiel 'als Vorteil'

LASK-Trainer Valerien Ismael hat dem Vorschlag, den Fußball-Bundesliga-Schlager gegen Rapid zu verschieben, nie viel abgewinnen können. Dass am Samstag gespielt wird, sei für ihn besser als mehrere Tage Pause vor dem Rückspiel im Champions-League-Play-off gegen den FC Brügge. "Ich sehe es als Vorteil", sagte der Franzose am Freitag der APA. "Ich war sowieso ein Befürworter, dass wir spielen."

Der LASK hatte nach dem Hinspiel gegen Brügge (0:1) am Dienstag bei der Liga um eine Verlegung angesucht, um sich perfekt auf das Rückspiel am kommenden Mittwoch in Belgien vorbereiten zu können. Brügge ist am Wochenende spielfrei, da die belgische Liga die Partie bei Charleroi verschoben hatte. LASK-Präsident Siegmund Gruber tat sich vehement als Verfechter einer Verlegung hervor. Dafür hätte aber sowohl Rapid als auch TV-Partner Sky zustimmen müssen, wozu es erwartungsgemäß nicht kam. Rapid-Sportdirektor Zoran Barisic wollte sich zu der Thematik am Freitag nicht mehr äußern und verwies auf eine bekannte Pressemitteilung vom Mittwoch.

Für Ismael ist ein Match aber ohnehin die bessere Vorbereitung, verriet er. "Es ist wichtiger, dass wir die ganze Woche zusammen sind, dass die Spannung hoch bleibt, dass wir keinen freien Tag haben", erklärte er. "Wir müssen jetzt alle zusammen fokussiert bleiben." Er habe immer damit gerechnet, dass der Spieltermin Samstag bestehen bleibt. "Der Verein hat einen Antrag gestellt. Das ist absolut legitim. Für mich war immer klar, dass wir spielen."

'Wichtiger, dass wir die ganze Woche zusammen sind'

Zwar wird Ismael erneut einige Stammspieler zu Beginn auf der Bank lassen, dennoch bleibe durch die englische Woche gewahrt, dass die Intensität nicht nachlasse. "Wir freuen uns auf das Spiel, auf das volle Stadion. Ich freue mich immer auf solche Spiele, es wird eine tolle Atmosphäre sein", sagte Ismael vor dem Besuch im Allianz Stadion. "Rapid ist immer ein großer Name in Österreich. Ich erwarte einen starken Gegner, der gut eingestellt sein wird gegen uns. Es geht darum, dass wir Ruhe bewahren und die Lösungen finden, die wir erarbeitet haben."

Mit Marvin Potzmann wechselte am vergangenen Montag - im Gegensatz zu Maximilian Ullman, der vor der Saison den umgekehrten Weg gegangen war - ein Spieler von Rapid zum LASK. "Wir haben sehr viel Zeit mit ihm verbracht, unsere Prinzipien zu trainieren. Mit Videostudium und Einzelgesprächen haben wir versucht, ihm die LASK-Philosophie sozusagen im Schnelldurchlauf beizubringen", berichtete Ismael. "Jetzt geht es darum, dass er sich von Woche zu Woche besser akklimatisiert."

Barisic dementierte am Freitag Aussagen von LASK-Präsident Gruber, wonach die Hütteldorfer einen Einsatz des 25-Jährigen am Samstag verhindern wollten. "Er steht zur Verfügung", sagte Ismael. "Er ist topfit, er hat bei Rapid alles mitgemacht." Ob der Ex-Sturm-Akteur auch von Anfang an spielen wird, ließ der Franzose offen.

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