Langsam muss die Austria aufwachen

Polster-Kolumne

Langsam muss die Austria aufwachen

Das Spiel gegen die Admira war für mich wieder einmal eine negative Überraschung. Gegen eine Admira, die am Boden liegt und ohne Punkte nach Favoriten kommt, so eine Leistung abzurufen, ist einer Austria nicht würdig. Nicht einmal nach dem Geschenk zum Führungstor hat man es geschafft, das Spiel zu kontrollieren. Am Ende musste die Austria froh sein, gegen den Letzten überhaupt einen Heim-Punkt geholt zu haben. Unfassbar! Die Gründe dafür sind vielfältig. Manche meinen, die Qualität ist einfach zu schlecht, das sehe ich aber nicht als Hauptgrund. Viele werfen Trainer Ilzer die Schuld vor. Natürlich ist es ein Unterschied, ob man einen Provinzklub oder einen Hauptstadtklub trainiert. Wir haben die letzten Jahre schon gesehen, dass das nicht oft gut geht. Ich sage nur Canadi, Baumgartner oder Zellhofer.

Fehlende Mentalität ist das Hauptproblem

Der Hauptgrund für die Misere ist aber nicht der Trainer, sondern die fehlende Mentalität im Kader. Da fehlt es an Leidenschaft, an Bereitschaft und an unbedingtem Willen. Ich warne: Die Austria darf nicht mehr die Augen verschließen. Es kann sonst sehr schnell gehen, dann ist man nächstes Jahr zu Gast in Steyr oder am FAC-Platz.

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