Sturm lässt Trainer Foda nicht gehen

Vertragspoker

Sturm lässt Trainer Foda nicht gehen

Grazer zittern um Erfolgstrainer: Foda spielt auf Zeit und urlaubt in USA.

"Es gab diese Woche zwei Gespräche, am Dienstag und Mittwoch. Da ist es normal, dass man in dieser kurzen Zeit nicht alle Bereiche absprechen kann", verriet Franco Foda nach dem 3:0 in Ried. Die Vertragsverlängerung mit Sturm Graz spießt sich!

+++ 3:0! Sturm Graz schießt die Rieder ab +++

"Es gibt noch keine Lösung zur vollsten Zufriedenheit beider", betonte Günter Kreissl (Bild unten), Sport-Geschäftsführer, ganz offen. Verliert er seinen Erfolgscoach, noch bevor dessen Vertrag im Sommer ausläuft? Möglich!

Der 50-jährige Deutsche ist wieder einmal Kandidat in seiner Heimat. Darmstadt und Karlsruhe zeigen Interesse. Ja auch Gespräche mit KSC-Sportchef Oliver Kreuzer hat es schon gegeben. Man kennt sich aus gemeinsamen Zeiten bei Sturm. Kreuzer war von 2008 bis 2011 Sportchef und feierte gemeinsam mit seinem Landsmann damals den Titelgewinn.

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Kreissl ist noch gelassen

Angeblich bat Foda Sturm sogar schon um die Freigabe. Und das obwohl der KSC nach der Entlassung von Trainer Thomas Oral gegen den Abstieg kämpft. Mit Sturm hingegen sogar der Titel möglich scheint.

Das Problem: Seine Ausstiegsklausel ist vor Wochen verstrichen. Kreissl lässt den Erfolgscoach nicht ziehen, verlangt von den Deutschen Ablöse. Von über einer Million Euro ist die Rede. Offiziel glaubt der ehemailige Torhüter aber noch an einen Verbleib von Foda in Graz.

Er sagt: "Es ist gar nicht so viel Abstand, wie es nach außen den Anschein hat. Es gibt bei einem Vertrag auch andere Parameter als den Verdienst: Es geht um Laufzeiten, um mögliche Ausstiegs­szenarien."

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