'Wie Minenfeld': Schwab wütet gegen LASK

Nach Heimpleite

'Wie Minenfeld': Schwab wütet gegen LASK

"Das war kein guter Tag für uns", bilanzierte Rapid-Coach Didi Kühbauer. Nett ausgedrückt. Nach einem Last-Second-Tor verlor Rapid daheim 1:2 gegen den LASK, kassierte die erste Pleite nach drei unbesiegten Spielen in Serie. Nicht nur das: In einer wahren Härteschlacht mussten mit Maxi Hofmann (Nasenbeinbruch), Richard Strebinger (Kreislaufprobleme) und Thorsten Schick (Knie) drei Rapidler ins Krankenhaus, auch Aliou Badji hatte Schmerzen. "Es tut weh, in der Nachspielzeit zu verlieren. Es war eine irrsinnig harte Partie, in der ersten Halbzeit sind nur noch Leute am Boden herumgelegen. Das war wie ein Minenfeld, es hat nur noch gekracht.", war Kapitän Stefan Schwab sauer über die harte Gangart des Gegners.

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Wie kam es zu der harten Partie? Schwab: "Der Schiri muss schneller eingreifen und früher Gelbe Karten zeigen, dann wird es ruhiger. Leider sind wir die, die Tribut zollen müssen. Wir haben wieder Verletzte, sie schicken drei Leute von uns mit der Rettung aus dem Stadion. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir zu wenig Härte gezeigt haben. Wir sollten das Team sein, das ihnen wehtut - nicht andersherum."

Schick und Hofmann sind für das Derby keine Option

Strebinger wurde noch am Abend nach Hause gelassen, muss in den nächsten Tagen Ruhe geben. Das Derby am Sonntag bei der Austria ist aber möglich. Für Schick ist das kein Thema - der Neuzugang hat aber Glück im Unglück: Kein Kreuzbandriss, nur eine Meniskus-und Sehnenverletzung - dennoch muss er operiert werden und fehlt wie der zuletzt in Graz früh ausgetauschte Srdjan Grahovac (Wadenverletzung) mehrere Wochen. Die Nase von Hofmann wird wieder eingerichtet und für einige Tage eingegipst. Auch er ist im Derby nicht dabei. "Wir haben ohnehin schon einen dünnen Kader, die Verletzungen tun uns weh", so Schwab.

Stojkovic nach Verletzung von Schick im Rapid-Visier

Noch gestern berieten sich die Rapid-Bosse. Das Ergebnis: Man wird am Transfermarkt (bis 2.9. offen) wohl noch aktiv werden, den Kader nachbessern. Der serbische Teamspieler Filip Stojkovic, rechter Verteidiger, ist nach der Schick-Verletzung ein großes Thema. Der 26-Jährige, der in der Heimat bei Roter Stern Belgrad kickt, soll Rapid 300.000 Euro kosten.

P. Scheichl

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