Video zum Thema SCR Altach – Hartberg: Das sind die Highlights
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Bundesliga

6:1 - Altach feiert Torfestival gegen Hartberg

Altach hat mit einem imponierenden und in der Höhe völlig unerwarteten 6:1-(2:0)-Heimsieg gegen Aufsteiger Hartberg in der letzten Bundesliga-Runde vor der Winterpause endlich wieder einmal voll angeschrieben und Trainer Werner Grabherr mit diesem überraschenden Befreiungsschlag wohl auch den Job erhalten. Trotz ihres höchsten Bundesliga-Sieges bleiben die Vorarlberger Vorletzter.

Der Platz in der Altacher Cashpoint Arena musste vor dem Match vom Neuschnee befreit werden, dennoch war der Rasen gut bespielbar und erlaubte so auch eine frühe Führung für das Heim-Team. In der 14. Minute übernahm Manfred Fischer eine Flanke von Gebauer an der ersten Stange volley und verwertete gegen seinen Ex-Club zum 1:0. Trotz dieser Führung stellte sich zunächst bei Altach keine Sicherheit ein. Prompt gab es Elferalarm nach einem Eckball und Gestocher im Strafraum der Vorarlberger, nachdem Rotter nach einer Attacke von Schreiner zu Boden gegangen war.

Fünf Minuten vor der Pause sorgte aber wieder Gebauer mit einer Vorlage für den Ausbau der Führung. Diesmal bediente er den sträflich alleine gelassenen Joshua Gatt, der keine Mühe hatte, mit dem Kopf seinen ersten Bundesliga-Treffer zu erzielen (40.).

Altach dreht nach Pause auf

Der Positiv-Trend wurde nach wochenlangen Diskussionen über Grabherr aber sofort nach der Pause gebremst. Denn dem bisherigen Überraschungsteam aus der Oststeiermark gelang durch den frisch eingewechselten Christoph Kröpfl der Anschlusstreffer. Weil die Hartberger danach den Hausherren aber weiter viel Platz ließen, drehte sich die Partie bald endgültig zugunsten der Gastgeber, die sich vor allem durch den schnellen Gebauer immer wieder gute Möglichkeiten schafften.

Zunächst nahm aber Adrian Grbic die ungestümen Attacke des Hartbergers Blauensteiner dankbar an und verwertet den Elfmeter via Stange zum 3:1 (58.). Gebauers dritte Torvorlage wurde erneut zum Glücksfall für Grbic, der mit seinem ersten Versuch zwar an Hartberg-Goalie Swete scheiterte, den Nachsetzer aber zum 4:1 verwertete (69.). Gleich darauf wäre Gebauer fast endlich selbst das verdiente Tor gelungen, sein Schuss strich aber hauchdünn an der Stange vorbei.

Bei Hartberg war sichtlich die Luft draußen. Emanuel Schreiner sorgte mit einem schönen Halbvolley für das 5:1 (78.) und verdienter Weise war es am Ende der überragende Gebauer, der mit dem Treffer zum 6:1 (91.) den erst dritten Altach-Saisonsieg zum höchsten der Vorarlberger in der Bundesliga-Geschichte machte. Hartberg wurde zwar insgesamt weit unter Wert geschlagen, bleibt aber als Tabellen-Siebenter dran an den Top-Sechs. Altach ist trotz des historischen Kantersieges weiter Elfter und Liga-Vorletzter vor der Admira.

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