Stöger stellt Ultimatum

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Stöger stellt Ultimatum

Sportvorstand Peter Stöger spricht nach dem Cup-Aus der Austria Klartext.

"Ich habe bereits vor Wochen gesagt, dass wir Mittelmaß sind, und das wollten viele nicht hören", stellte Austria-Sportvorstand Peter Stöger nach der 2:5-Blamage gegen WSG Tirol klar. Die Veilchen sind in der Mega-Krise. In der Länderspielpause will Stöger die Finger in die Wunde legen: "Nach den Spielen in Salzburg und gegen Sturm werden wir Bilanz ziehen und unsere Strategie besprechen." Gleichzeitig sagte er aber: "Wir haben befristete Spielerverträge, die wir nicht verändern können." Dem Sportvorstand scheinen die Hände gebunden. Mögliche Option für den Umbruch: Stöger übernimmt das Traineramt von Christian Ilzer.

Austria in MEGA-KRISE

Die Austria ist am Tiefpunkt angekommen. In der Liga hält man nach acht Runden bei acht Punkten, ist nur Siebenter. Im Cup setzte es jetzt das Zweitrunden-Aus gegen WSG Tirol -nach einer 2:5-Blamage. "Wattens war einfach überlegen", sagte ein niedergeschlagener Christian Ilzer. Die Fans forderten in Tirol lautstark das Aus des Trainers. "Es werden nicht nur der Trainer, auch Spieler auf das Übelste beschimpft, das hat mit der Austria-Familie nichts zu tun", legte sich Florian Klein mit den Anhängern an. Klar ist: Gegen Salzburg wird es morgen nicht einfacher.

Wiener in Salzburg 5 Jahre sieglos - Ilzer unter Druck

Für Ilzer kann die Partie schon zum Schicksalsspiel werden. Das Problem: Den letzten Sieg in Salzburg feierten die Veilchen im September 2014 -vor 5 (!) Jahren! Das Handtuch will der Coach vor dem Hit noch nicht werfen: "Bei so einer unbefriedigenden Situation muss man zusammen aufstehen und etwas verändern. Ich muss diese Kraft haben, gemeinsam mit der Mannschaft, da wieder rauszukommen." Klein stellte aber klar: "Wir gehen nicht gerade mit Selbstvertrauen in die Partie." Fakt ist: Bei der Austria ist gehörig Feuer am Dach. Die Fans erwarten im Winter den großen Umbruch.

Neben dem sportlichen Erfolg fehlt in Wien-Favoriten aber auch das Geld. Bis Mitte Oktober müssen die Budgetunterlagen eingereicht werden. Der nächste Rückschlag droht. 

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