2:2-Remis im Aufsteiger-Duell

Bundesliga

2:2-Remis im Aufsteiger-Duell

Der TSV Hartberg und der FC Wacker Innsbruck haben sich am Sonntag in der 17. Runde der Fußball-Bundesliga in einem spannenden Aufsteiger-Duell mit 2:2 getrennt. Die Mannschaft von Trainer Markus Schopp zog damit zumindest für wenige Stunden an Sturm Graz vorbei auf Rang sechs. Die Tiroler, die von den jüngsten acht Pflichtspielen nur eines gewannen, sind in der Tabelle weiter Zehnter.

Rajko Rep (5./Elfmeter, 39.) brachte die Steirer in der Profertil Arena zweimal in Führung, Wackers Doppel-Torschütze Daniele Gabriele (35., 70.) sorgte für eine durchaus leistungsgerechte Punkteteilung. Den Tirolern, die das erste direkte Liga-Saisonduell mit 2:1 gewonnen hatten, blieb damit in Hartberg eine Niederlage wie im Cup-Achtelfinale (3:4) erspart.

Für die Hartberger begann die Partie absolut nach Wunsch. Innsbrucks Dominik Baumgartner grätschte Fabian Schubert unnötigerweise im Strafraum nieder und den verhängten Elfmeter verwandelte Rep souverän zur frühen Führung. Christoph Kröpfl hätte eigentlich nachlegen müssen, schoss aber nach Rasswalder-Vorarbeit hauchdünn neben das Tor (12.). Von den Innsbruckern war in der Offensive lange Zeit nichts zu sehen, die erste Chance führte aber gleich zum Ausgleich. Nach Dedic-Flanke nahm Gabriele den Ball mit der Fußspitze direkt und traf an Tormann Rene Swete vorbei ins Eck.

Hartberg stellte den Ein-Tor-Vorsprung aber schnell wieder her. Wieder wurde der Treffer durch einen Wacker-Fehler eingeleitet: Ein Kopfball von Mathias Maak fiel genauso zu zögerlich aus wie ein Klärungsversuch von Manuel Maranda, weshalb Rep alleine aufs Tor zulaufen und Christopher Knett mit einem gefühlvollen Heber bezwingen konnte. Beinahe hätten auch die Gäste postwendend zurückgeschlagen, ein Maak-Kopfball konnte aber geklärt werden (44.).

Wacker nach Pause verbessert

Wacker-Coach Karl Daxbacher brachte zur Pause mit Patrik Eler einen zusätzlichen Stürmer für Florian Buchacher, der anstelle des erstmals diese Saison fehlenden Außenspielers Albert Vallci aufgeboten worden war. Das wirkte sich positiv auf das Spiel der Tiroler aus. Der Slowene sorgte bereits wenige Minuten nach seiner Einwechslung für Torgefahr, Swete hatte mit einem Abschluss des 27-Jährigen seine Mühe (49.). Hartberg verlegte sich nur noch aufs Kontern und hätte bei einem Kröpfl-Kopfball (57.) beinahe die Vorentscheidung herbeigeführt.

So blieb es aber spannend und die engagiert nach vorne spielenden Tiroler drückten auf den Ausgleich. Swete konnte sich bei einer Doppelchance der Gäste (62.), bei Schüssen von Zlatko Dedic und Cheikhou Dieng, noch auszeichnen. Eler verfehlte zudem aus spitzem Winkel das Gehäuse, nachdem er an Swete vorbeigezogen war (68.). In der 70. Minute wurde die Daxbacher-Elf für ihre Bemühungen belohnt. Ein Schuss von Gabriele wurde noch leicht abgefälscht, Swete war daher chancenlos.

Es war wie ein Weckruf für die Steirer, die plötzlich wieder klar die Initiative übernahmen und brandgefährlich waren. Schubert schoss knapp am Kreuzeck vorbei (74.) und scheiterte an Knett (77.). Der Schlussmann der Tiroler zeigte in der Folge auch bei einem Tadic-Abschluss eine Fußabwehr (77.). Ein Sittsam-Volley ging knapp drüber (87.), die Gäste retteten damit das Remis über die Zeit. Für Hartberg, das in der Folge der Partie die Weihnachtsfeier abhielt, war es das zweite Remis in den jüngsten neun Pflichtspielen, in denen gleich sechs Siege herausschauten.

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