Eingekesselte Rapid-Fans klagen gegen Polizei-Einsatz

Sieben Stunden bei Eiseskälte festgehalten

Eingekesselte Rapid-Fans klagen gegen Polizei-Einsatz

Kein leichter Job für Verwaltungsrichter Wolfgang Helm: Er muss in den nächsten Wochen klären, ob ein Polizeieinsatz im vergangenen Dezember gegen Fans des SK Rapid Wien vor dem Derby gegen die Austria verhältnismäßig war oder ob den Anhängern Schaden­ersatz zusteht.

1.338 Grün-Weiße waren auf ihrem Weg in die gegnerische Generali-Arena im Bereich der Südosttangente eingekesselt und sieben Stunden aufgehalten worden. Begründung: Beamte seien mit Pyrotechnik, Anwohner und Autos mit Schneebällen und Getränkedosen beworfen worden. Die Identitätsfeststellung habe entsprechend Zeit benötigt.

Die Fans mussten in klirrender Kälte ausharren, es gab nichts zu essen und zu trinken. Sanitäranlagen: Fehlanzeige. Das Match fand ohne sie statt. Laut „Rechtshilfe Rapid“ sei der Einsatz völlig überzogen gewesen.

Richter Helm wird alle Beschwerdeführer einvernehmen, die Verfahren dann zusammenlegen. Mitte Juli will er entscheiden.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden
Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Die neuesten Videos 1 / 10

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum  
Hier anmelden
Dauert nur 10 Sekunden
Impressum
X