Video zum Thema Rapid gewinnt: Kühbauer feiert Heimdebüt
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Bundesliga

Erlösender Rapid-Sieg bei Didis Heim-Debüt

Rapid hat am Sonntag beim Heimdebüt von Neotrainer Dietmar Kühbauer den SV Mattersburg ohne zu glänzen 1:0 (1:0) bezwungen. Das Goldtor von Knasmüllner (11.) bescherte den Wienern den zweiten Heimsieg der Saison. Dieser beförderte den zuletzt dreimal in Folge geschlagenen Rekordmeister an den Burgenländern vorbei auf Tabellenrang sieben der Fußball-Bundesliga.

Kühbauer schickte seine Truppe vor 18.200 Zuschauern mit vier Änderungen gegenüber dem 1:3 in der Europa League gegen die Glasgow Rangers diesmal in einer 4-4-2-Formation auf den Platz. Einer der Neuen in der Startelf war im Angriff Alar für den angeschlagenen Berisha.

kuehbauer.jpg © Getty
Kühbauer siegte bei Liga-Debüt

Rapid ging gleich mit dem ersten Torschuss der Partie in Führung. Knasmüllner kam durch einen missglückten Klärungsversuch von Kerschbaumer der Gäste im Strafraum an den Ball, ließ Gruber mit einem Haken aussteigen und traf via Innenstange ins kurze Eck. Danach entwickelte sich eine ziemlich zerfahrene Partie mit etlichen Fehlern auf beiden Seiten. Erst in der 30. Minute feuerten die Hütteldorfer ihren zweiten Torschuss ab, der Versuch von Pavlovic ging allerdings weit über das Tor.

Rapid bringt Sieg über die Zeit

Vier Minuten später versuchte es Kapitän Schwab, sein abgefälschter Schuss wurde aber zu einer leichten Beute für Mattersburg-Goalie Kuster. Mattersburg wurde zunächst nur durch einen Freistoß von Gruber (39.), der in die Hände von Strebinger ging, gefährlich. Kurz darauf übersahen die Gäste auf der Gegenseite im Strafraum den mitgelaufenen Alar (40.). Sein Kopfball nach einer Hereingabe von Schwab verfehlte das Tor aber deutlich.

Nach der Pause waren es die Burgenländer, die durch einen von Strebinger abgewehrten Schuss von Jano (48.) die erste Chance herausspielten. Für Rapid vergab wenig später Alar (52.) eine Topmöglichkeit, sein Heber über Kuster ging aus kurzer Distanz weit drüber. Nach rund einer Stunde Spielzeit musste Strebinger bei einem Gruber-Schuss aus spitzem Winkel rettend eingreifen. Die immer mutiger werdenden Mattersburger näherten sich dem Ausgleich an, Pusic vergab aber zwei gute Gelegenheiten (68., 72.).

Für die immer müder wirkenden Rapidler probierte es Alar (70./Schuss geblockt, 80./am langen Eck vorbei) erfolglos. In der Schlussphase fanden auch ein gut angetragener Freistoß von Schwab und ein Sonnleitner-Versuch nicht den Weg ins Tor. Schlussendlich durfte sich Kühbauer - wie sieben seiner jüngsten acht Trainervorgänger - aber über ein gelungenes Meisterschaftsdebüt freuen. Gegen Mattersburg ist Rapid nun schon seit zwölf Ligapartien ungeschlagen.

Stimmen zum Spiel

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer): "In der ersten Hälfte haben wir ein gutes Spiel gemacht, sind verdient in Führung gegangen, haben es dann aber verabsäumt, das zweite Tor zu machen. So ist es immer sehr eng geblieben. Der Sieg ist für alle - die Mannschaft und den Club - sehr wichtig, weil wir wieder Kontakt nach oben haben. Fazit: Drei Punkte, alles wunderbar. Natürlich war bei der Systemumstellung ein gewisses Risiko dabei, aber das 4-2-3-1 hat zuletzt nicht so geklappt, deswegen mussten wir ein bisschen Risiko nehmen. Man muss einfach variabel sein, das ist uns heute gelungen."

Klaus Schmidt (Mattersburg-Trainer): "In den ersten 25 Minuten haben wir nicht die richtigen Mittel gegen das System von Rapid gefunden. Da waren wir nicht mutig genug, aus unserer Fünferkette auf die offensiven Mittelfeldspieler von Rapid rauszuattackieren. Wir haben dann umgestellt und sind mit Fortdauer immer besser geworden. Rapid ist in den letzten 15, 20 Minuten in den Seilen gehängt, aber der Ausgleich ist nicht mehr gelungen. Es hat auch ein bisschen das Glück gefehlt."

Christoph Knasmüllner (Rapid-Torschütze): "Wir haben verdient gewonnen. Jetzt geben wir in der Länderspielpause Vollgas und werden hart arbeiten, weil es noch viel zu verbessern gibt."

Stefan Schwab (Rapid-Kapitän): "Es war ein Sieg ohne Glanzleistung, aber wir haben gekämpft und dagegengehalten, was gegangen ist. Man hat gespürt, dass uns am Schluss die Kräfte ausgegangen sind. Die Systemumstellung hat uns geholfen, dadurch ist es uns gut gelungen, im Zentrum Überzahl zu schaffen. Man hat gesehen, dass der ganze Verein geschlossener aufgetreten ist und eine positive Energie im Stadion war."

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