Video zum Thema Djuricin-Rauswurf: Das sagt Bickel
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Nach Heimblamage

Jetzt fix: Djuricin bei Rapid gefeuert

Goran Djuricin ist nicht mehr Trainer des SK Rapid Wien. Nach dem 0:2 gegen den SKN St. Pölten gab der Fußball-Bundesligist am Samstagabend die Trennung bekannt. Rapid rangiert derzeit nur am siebenten Tabellenrang. Djuricin war seit April 2017 als Nachfolger von Damir Canadi Coach der Hütteldorfer.

Krisenansprache von Krammer

Nach der Pleite wurden die Rufe nach er Zukunft von Trainer Goran Djuricin wieder lauter. Wie ÖSTERREICH erfuhr, war Rapid-Präsident Michael Krammer nach der Partie in der Kabine und hielt eine Krisenansprache. Wenig später war es dann fix: Djuricin wurde gefeuert.


 

 


KĂĽhbauer als Favorit

Als Favorit für die Nachfolge gilt übrigens St.-Pölten-Trainer Dietmar Kühbauer. Zu diesen Spekulationen wollte sich Sportdirektor Fredy Bickel in einer noch am Abend einberufenen Pressekonferenz hingegen nicht äußern. Aber er hat eine klare Vorstellung, wie er sagt. "Allerdings werde ich das vorher mit dem Präsidium besprechen und nicht mit der Presse", so Bickel.

Bickel: "Ich mache mir VorwĂĽrfe"

Gleichzeitig machte er auch deutlich, dass er "Gogo" keine Vorwürfe mache. Im Gegenteil: er bewundere, wie der 43-Jährige in den letzten Wochen mit diesem Druck umgegangen sei. "Es sind viele Dinge zusammengekommen", so Bickel. Der Fan-Aufstand, verletzte Spieler, schmerzhafte Transfers haben dem Verein, der Mannschaft und dem Trainer zugesetzt.

"Ich mache mir sicher Vorwürfe, dass ich einem Menschen so viel Druck aufgelastet habe, wie ich es bei Gogo getan habe. Man hätte darauf achten müssen", so Bickel selbstkritisch. "Der Druck wurde vor allem auf ihn größer, was nicht immer fair war", sagt er.

Nachfolger muss belastbar sein

Der Nachfolger Djuricins soll jedenfalls belastbar sein und mit einem solchen Druck ebenfalls umgehen können, erklärt der Sportdirektor. "Es wird schon darauf geachtet werden, dass es ein Trainer sein wird, der mit solchen Situationen (Fan-Rebellion, Anm. d. Redaktion) auch umgehen kann - besonders hier in Wien", so Bickel.

Strebinger-Patzer und Gelb-Rot

St. Pölten fuhr am Samstag einen historischen Sieg ein. Erstmals besiegten die Niederösterreicher Rapid. Die Hütteldorfer mussten eine 0:2-Heimpleite erleiden. Es war eine zähe Partie, die sich dem Zuschauer hier bat. Rapid hatte das Heft in der Hand und suchte den Weg nach vorne, agierte jedoch häufig einfach zu schlampig und machte sich mit unzureichendem Passspiel im Spielaufbau viel selbst kaputt. St. Pölten hingegen verlegte sich aufs Kontern und konnte mit dem zweiten Schuss auf das Tor Richard Strebingers in Führung gehen, als Gartler den Ball scharf vor das Tor gibt und sich Strebinger den Ball selbst über die Linie drückt.

Ein Patzer, der die Hütteldorfer ordentlich in Bedrängnis brachte. Und ab der 59. Minute standen die Hütteldorfer auch noch nur mehr zu 10. auf dem Platz. Gelb-Rot für Stürmer Andrei Ivan, der im Mittelfeld einen Konter unterbindet. Er war nach einer Ecke als Absicherung hinten und agiert als letzter Mann, er kann mit Gelb-Rot noch zufrieden sein.

Strebinger: "Mir fehlen die Worte"

Nur fünf Minuten später dann der nächste Treffer der Gäste. Husein Balic steht links im Sechzehner alleine vor Strebinger. Mit rechts vollstreckt er flach ins lange Eck und erhöht auf 2:0 für St. Pölten. Bis zum Schlusspfiff konnten die Hütteldorfer nichts mehr machen.

"St. Pölten stand in der ersten Halbzeit tief, vielleicht hätten wir offensiver andribbeln müssen. Dann kriegst du ein richtig blödes Tor. Dann bekommst du eine Rote Karte und es wird schwer mit einem Mann weniger. Mir fehlen generell die Worte", sagte Strebinger nach dem Spiel.

Wieder Fan-Aufstand

Die Heim-Blamage der Hütteldorfer war perfekt. Mitten im Dauerklinsch meldeten sich dann auch wieder die Rapid-Fans zu Wort. "Wir ham' die Schnauze voll" hallte es nach dem zweiten Gegentreffer von den Rängen. Auch die mittlerweile schon obligatorischen "Gogo raus"-Rufe waren deutlich zu hören. Schon zu Beginn setzten sie ein Zeichen gegen ihre Mannschaft, indem sie einen Stimmungsboykott ankündigten. - mehr dazu hier.

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Pressekonferenz zu Ende

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Gogo vom Druck befreit

"Ich habe größte Bewunderung wie er die letzten Wochen überstanden hat und mit voller Energie vor der Mannschaft gestanden ist. (...) Du siehst, dass es der Mannschaft nicht gut geht und dann siehst du den Trainer, der auch in der 89. Minute noch hin und her springt und jedem Spieler noch etwas mitegeben will", so Bickel über Djuricin. Es sei wahrscheinlich auch gut für Gogo als Menschen, dass er von diesem Druck befreit ist.

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Fredy Bickel bei der Pressekonferenz

Bickel © oe24.TV

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Bickel: "Ich mache mir VorwĂĽrfe"

"Ich mache mir sicher Vorwürfe, dass ich einem menschen so viel Druck aufgelastet habe, wie ich es bei Gogo getan habe. Man hätte darauf bei der Vertragsverlängerung achten müssen", so Bickel selbstkritisch. "Der Druck wurde vor allem auf ihn größer, was nicht immer fair war", sagt er.

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"Zu viele Dinge sind zusammengekommen",

... fasst Bickel das Aus von Djuricin und die bescheidenen Resultate zusammen.

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"Große Enttäuschung"

Bickel spricht von einer "großen Enttäuschung", die sich in der Kabine nach dem Djuricin-Aus einstellte. Die Mannschaft sei sehr niedergeschlagen.

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Neuer Trainer muss mit Fan-Rebellion klar kommen

"Es wird schon darauf geachtet, dass es ein Trainer sein wird, der mit solchen Situationen (Fan-Rebellion, Anm. d. Redaktion) auch umgehen kann - besonders hier in Wien", so Bickel.

19:50
 

Nächste Pressekonferenz am Dienstag

In einer Pressekonferenz am Dienstag soll dann ein Nachfolger präsentiert werden. Immerhin geht es am Mittwoch schon nach Glasgow.

19:48
 

KĂĽhbauer als Nachfolger?

"Ich gehe nicht davon aus, dass vor Dienstag etwas passiert", so Bickel über den Nachfolger von Djuricin. Mittlerweile gilt Didi Kühbauer als heißer Kandidat. Konkret dazu wollte Bickel aber nichts sagen. Allerdings hat er eine klare Vorstellung, wie er sagt. "Allerdings werde ich das vorher mit dem Präsidium besprechen und nicht mit der Presse".

19:47
 

"Heute war es allen klar"

Heute war eben allen klar, dass es den entscheidenden Schritt geben mĂĽsse, meinte Bickel in der Pressekonferenz.

19:46
 

Gute Vorbereitung

Bickel spricht von einer guten Vorbereitung, die die Mannschaft auf die Saison hatten. Allerdings habe es auch viele Verletzungen gegeben. "Auch das hat der Trainer mitgetragen", lobt der Schweizer noch einmal Djuricin.

19:44
 

Notbremse ziehen

Jeder habe gespĂĽrt, dass man nun die Notbremse ziehen muss, so Bickel

19:43
 

Es geht los! Bickel am Wort

Bickel spricht von einer schnellen Entscheidung nach dem Schlusspfiff. "Man muss eine Entscheidung fĂĽr die Spieler und den Verein treffen", so Bickel. Djuricin selbst will er aber keine VorwĂĽrfe machen.

19:40
 

Herzlich Willkommen zum Live-Ticker!

In wenigen Minuten startet die Pressekonferenz zur Entlassung von Goran Djuricin bei Rapid! Alle Infos auch auf oe24.TV!

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