Rapid

"Panzer-Payer" wieder im Teamtraining

Was für eine schöne Geschichte: Ein halbes Jahr nach seiner schweren Venen-Erkrankung kehrt Helge Payer ins Mannschaftstraining zurück!

„Anfang nächster Woche will ich wieder mit den Burschen am Platz stehen“, kündigt der Rapid-Goalie an.

Keine Medikamente mehr
Schon am vergangenen Wochenende stoppte Payer (29) die Einnahme seiner blutverdünnenden Medikamente, die ein Comeback bislang hinausgezögert hatten. Grund: Durch die therapeutisch wichtigen Mittel war Payer zeitweise zum „künstlichen Bluter“ geworden. Eine Platzwunde, etwa durch einen Zusammenprall, hätte zu erheblichem Blutverlust führen können. „Jetzt dauert es ein paar Tage, bis die Wirkung der Medikamente aufhört“, so Payer.

Der Helm bleibt
Am kommenden Montag oder Dienstag (je nach Trainingsplan) wird er endlich wieder voll ins Geschehen eingreifen. „Darauf habe ich die ganze Zeit hingearbeitet“, freut sich der Publikumsliebling. Allerdings: Ein kleines bisschen Vorsicht bleibt! Payer wird auch künftig einen Schaumstoff-Helm à la Petr Cech tragen. Rapid-Ausrüster Adidas hatte extra für den Rapid-Goalie einen Kopfschutz und einen Bauchpanzer angefertigt. Damit konnte Payer gefahrlos Einzeltraining mit Tormanntrainer Tiger Zajicek absolvieren. Aus Helge Payer wurde „Helmi“ Payer …

Bauchpanzer kommt weg
„Der Bauchpanzer muss weg“, grinst der Spaßvogel, „aber der Helm gibt mir ein sicheres Gefühl. Zumal man ja im Fall von Cech gesehen hat, was einem als Tormann alles passieren kann.“ Zur Erinnerung: Der tschechische Chelsea-Goalie hatte 2006 bei einem Zusammenprall einen schweren Schädelbruch erlitten. Für kurze Zeit schwebte Cech sogar in Lebensgefahr. Seither spielt er stets mit Kopfschutz.

Neuer Konkurrent Lukse
Derweil hat Payer klubintern neue Konkurrenz bekommen: Seit vier Bundesliga-Runden hütet Andreas Lukse das Rapid-Tor. Der 20-Jährige hat Routinier Raimund Hedl (34) verdrängt. Doch eine Kampfansage gibt es von Payer nicht zu hören. „Ich mache einen Schritt nach dem anderen“, erklärt Payer. Im Frühjahr will er wieder spielen – spätestens …

Von Rolf Heßbrügge/ÖSTERREICH

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