Rapid: Das droht im Falle des Scheiterns

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Rapid: Das droht im Falle des Scheiterns

Ein Verpassen der Top 6 würde Rapid teuer zu stehen bekommen. Zum einen fallen finanziell viele Zuschauer weg (keine Derbys), dadurch wird auch die Bezahlung aus den TV-Geldern weniger. Neben dem finanziellen Aspekt ist auch der sportliche nicht rosig: keine Topspiele, Kampf mit den Minivereinen gegen den Abstieg. Und auch der Europacupplatz ist hart zu holen. Der Sieg im unteren Play-off muss her, dann gäbe es zwei K.-o.-Runden gegen den Fünften und Vierten des oberen Play-offs. Ein äußerst steiniger Weg.

Rapid hilft nur ein Wunder

Auch drei Tage nach dem Auftritt in Mattersburg ist bei Rapid der Ärger noch nicht verflogen. "Da haben wir eine große Chance liegen gelassen", weiß Kapitän Stefan Schwab. Statt mit einem Sieg in Mattersburg erstmals seit 1. September in die Top 6 einzuziehen, bleiben die Wiener auf dem undankbaren siebenten Platz - und müssen jetzt gehörig zittern. "Man muss kein Mathematiker sein, um zu sehen, dass es für uns richtig schwer wird", sagt Trainer Didi Kühbauer. Schwab gibt sich aber kämpferisch: "Die Chance ist minimal, aber wir glauben dran."

Klarer Heimsieg ist gegen Hartberg für Rapid Pflicht

Die Ausgangslage für Rapid ist klar: Zu Hause gegen Hartberg (rund 18.000 Karten sind weg) brauchen die Wiener einen Sieg. Das reicht für die Top 6, wenn Sturm verliert. Sollte Sturm ein Remis gegen die Austria holen und der WAC zu Hause gegen die Admira verlieren, entscheidet das Torverhältnis. Da ist Rapid im Hintertreffen. Gegen Hartberg ist daher ein hoher Sieg fast Pflicht. "Wir werden volles Risiko nehmen", kündigt Mittelfeld-Ass Christoph Knasmüllner an. Einen Heimsieg mit zumindest fünf Toren Unterschied, der im Falle einer Punktegleichheit mit Sturm oder WAC sicher für die Meisterrunde reicht, gab es für Rapid in diesem Jahrtausend zwölf Mal, in den letzten acht Saisonen nur ein Mal (Juli 2016,5:0 gegen Ried).

Rapid braucht die Hilfe von Austria und/oder Admira

Zumindest das hat Rapid in der letzten Runde aber selber in der Hand. Alles Weitere bedarf der Schützenhilfe -ausgerechnet von Erzrivalen Austria (bei Sturm) sowie der Admira. Knasmüllner hofft auf Unterstützung der Veilchen: "Ich gehe davon aus, dass sie sich nach dem Trainer-Aus beweisen wollen und auf Sieg spielen werden." Bei Ex-Klub Admira verspricht er: "Ich habe guten Kontakt zu Saša (Anm.: Kalajdzić). Wenn er ein bis zwei Tore macht, die Admira gewinnt und wir dadurch in die Top 6 kommen, lade ich ihn zum Essen ein." Grün-Weiß probiert alles - das Schicksal liegt im Endeffekt aber in anderer Hand.

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