Salzburg bereit für Showdown gegen Rapid

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Salzburg bereit für Showdown gegen Rapid

Die österreichische Fußball-Bundesliga ist bereit zum Re-Start - und damit auch Leader Salzburg, der im Spitzenspiel auf Rapid trifft.

Das Titel-Duell in der Bundesliga ist angerichtet. Red Bull Salzburg führt drei Punkte vor dem LASK. Rapid knapp dahinter mit einem Punkt Rückstand. Der Kampf um den Meisterteller ist, auch durch den Sechs-Punkte-Abzug des LASK, an Spannung nicht zu überbieten.
 
Die Bullen haben bereits den ersten Pokal in der Vitrine. Vergangene Woche setzte es im ersten Pflichtspiel nach der Corona-Pause einen souveränen 5:0-Finalsieg über Zweitligist Austria Lustenau. Die Truppe von Jesse Marsch holte sich damit zum sechsten Mal in den letzten sieben Jahren die ÖFB-Cup-Trophäe.
 
Die Salzburger gegen als Leader in den 23. Spieltag der Tipico Bundesliga. Den Dritten aus Hütteldorf könnten sie mit einem Sieg schon um sieben Zähler abhängen. "Rapid hat eine gute Mannschaft, wir müssen für noch einen Kampf bereit sein", wusste Marsch. Sein Team hat auch den Vorteil erste Geisterspiel-Erfahrungen schon hinter sich gebracht zu haben. "Es war schon komisch ohne Fans und Zuschauer", gab der Salzburg-Coach zu. Das werde sich hoffentlich bald wieder ändern: "Ich hoffe, dass wir bald nicht mehr so viele Masken und Abstand sehen und den Fußball wieder richtig genießen können."

Rapid heiß auf den 33. Meistertitel

Auch wenn es bei Rapid niemand groß hinausposaunt - bei den Hütteldorfern lebt vor dem Neustart die Hoffnung auf den 33. Fußball-Meistertitel. Der mögliche Gewinn der Meisterschaft sei in den vergangenen Wochen nicht wirklich ein Thema gewesen. "Wir haben nicht darüber gesprochen, vielleicht wird es noch kommen. Aber die Spieler können ja eh die Tabelle lesen", meinte Kühbauer und forderte: "Wir müssen Freude haben und immer 100 Prozent abrufen, dann sind wir eine sehr gute Mannschaft."
 
Das Saisonziel der Wiener bleibt allerdings unverändert. "Wir wollen einen internationalen Startplatz erreichen." Dafür würde dem momentanen Tabellendritten durch den Cupsieg der Bullen schon Endrang vier reichen. Nach den Trainingseindrücken ist Kühbauer jedoch überzeugt, dass es weiter nach oben gehen kann. Bei seiner Truppe ortete der Coach "eine sehr gute Kameradschaft. Es ist ein guter Drive drin."
 
Jetzt geht es darum, die Spielzeit so erfolgreich wie möglich abzuschließen, selbst wenn die Unterstützung des Publikums fehlt. "Wir werden von den Geisterspielen brutal getroffen. Wahrscheinlich hätten wir immer mit einem vollen Haus rechnen dürfen, jetzt fehlen uns die Fans und es trifft uns auch finanziell hart. Doch jammern hilft nichts und das wollen wir auch nicht", betonte Kühbauer.

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