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Feier-Boykott: Jetzt packt Wallner aus

Wirbel um Grödig

Feier-Boykott: Jetzt packt Wallner aus

Wenn es ein österreichischer Regionalligist in die großen deutschen Medien schafft, muss etwas Besonderes passiert sein: wie ein Weihnachtsfeier-Boykott der Spieler. So geschehen beim SV Grödig.

Zum Event des ehemaligen Bundesligisten erschien nämlich kein einziger Fußballer. Manager Christian Haas schäumte gegenüber den Salzburger Nachrichten: "Das ist eine unglaubliche Charakterlosigkeit der Spieler. Damit brüskieren sie auch alle, die dafür stundenlang vorbereitet haben. Das ist die größte Enttäuschung, die ich in 15 Jahren beim SV Grödig erlebt habe."

Im Vorfeld hatten sich nur wenige Spieler entschuldigt. Aber was steckt dahinter? Der Klub befindet sich auf Kurs gen neuer zweiter Liga. Hass ist bezüglich eines Aufstiegs jedoch skeptisch, möchte ob der Finanzen in der Drittklassigkeit verweilen. Aus Frust über die Pläne sollen Roman Wallner und Co. daheimgeblieben sein, heißt es.

Wallner verteidigt die Mannschaft

Davon will der Ex-Nationalstürmer nichts wissen: "Wir haben es so interpretiert, dass die Teilnahme an der Feier freiwillig war. Viele haben dieses verlängerte Wochenende anderweitig genützt." Er hebt gegenüber den SN die gute Stimmung hervor. "Respekt vor den Burschen, die großteils direkt von der Arbeit ins Training kommen", so Wallner.

Haas: "Es wurde extra noch einmal in der WhatsApp-Gruppe an die Feier erinnert." Am Montag habe er der Mannschaft persönlich sein Missfallen kundgetan.

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