Bayern-Doc wütet gegen Pep Guardiola

Intime Details enthüllt

Bayern-Doc wütet gegen Pep Guardiola

Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt gehört zum FC Bayern München wie das "Mia san mia"-Gefühl. Dem Arzt vertrauen seit Jahrzehnten die Stars des deutschen Rekordmeisters. 2015 bekam das Verhältnis zwischen dem "Doc" und seinem Verein aber einen schweren Knacks. Der damalige Trainer Pep Guardiola warf Müller-Wohlfahrt nach einem Streit aus dem Team. In seinem neuen Buch enthüllt der 75-Jährige nun intime Details über den Streit mit dem Spanier.

"Ich halte Pep Guardiola für einen Menschen mit einem schwachen Selbstbewusstsein, der alles dafür tut, um andere darüber hinwegzutäuschen", zitiert die Bild aus dem bald erscheinenden Buch des Mediziners. "Er scheint deshalb in ständiger Angst zu leben, nicht so sehr vor Niederlagen, sondern viel mehr vor dem Verlust von Macht und Autorität."

Guardiola krempelte alles um

Bereits 2013, als Guardiola bei Bayern anfing, krachten die beiden aufeinander: "Er wusste alles besser: Fünf Minuten Aufwärmen im Schnelldurchlauf, das musste reichen. Doch das konnte nicht gut gehen." Die Barca-Legende stellte alles um. "Es ging sogar so weit, dass er unser medizinisch durchdachtes, jahrelang bewährtes Vorbereitungsprogramm vor dem eigentlichen Fußballtraining auf den Kopf stellte", so Müller-Wohlfahrt. "Ich konnte nicht begreifen, dass ein Trainer, der so viele Lebensjahre zählte wie ich Berufsjahre bei den Bayern, mir und meiner Erfahrung keinerlei Gehör schenkte."

Die folgende Aussprache lief nicht gut. Müller-Wohlfahrt gibt selbst zu, die Beherrschung verloren zu haben. "Ich habe Guardiola angeschrien und dann derart mit der Faust auf den Tisch gehauen, dass die Teller und Tassen nur so gescheppert haben. Zum ersten Mal in all den Jahren bin ich laut geworden."

Doch die Lage eskalierte erst im Viertelfinale in der Champions League gegen den FC Porto. Die Bayern verloren damals überraschend mit 1:3 - und Guardiola machte öffentlich vor allem dem Arzt für die Pleite verantwortlich. "Ich sei schuld am körperlichen Zustand der Spieler und letztlich an der Niederlage", erinnert sich "Mull". "Es könne nicht sein, dass die Verletzungen bei uns sechs Wochen dauerten und in Spanien nur 14 Tage."

Daraufhin habe er gekündigt. 2017 kehrte Müller-Wohlfahrt aber wieder zu seinen Bayern zurück.

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