Das hält Kahn vom 'Lehmann-Effekt'

Erster Sieg nach 10 Spielen

Das hält Kahn vom 'Lehmann-Effekt'

Vergangenen Sonntag feierte Jens Lehmann ein erfolgreiches Co-Trainer-Debüt in der deutschen Bundesliga. Der Einstand gelang mit Bravour. Der FC Augsburg gewann das erste Match nach zehn sieglosen Partien mit 3:0 gegen Mainz. Der Ex-DFB-Teamkeeper hatte sich in der Woche des Spiels auf die Defensive spezialisiert und dies mit Erfolg. Trainer Reuter: "Jens hat bereits ein paar Impulse gesetzt. Wenn das der Lehmann-Effekt ist, nehme ich ihn gerne."

Lehman hält sich wie intern vereinbart medial zurück. Während seine Mannschaft den Sieg feierte, verschwand der Ex-Keeper als Erster, zwei Minuten nach Abpfiff in der Kabine.

Kahn: Lehmann wollte immer Trainer werden

Für seinen ehemaligen Rivalen und ZDF-Experten Oliver Kahn wäre das Trainerleben keine gute Entscheidung. Trainer wollte er nie werden, hingegen Lehmann schon immer. Kahn zu Bild: "Den Plan ins Trainergeschäft einzusteigen, hatte er schon länger. Und er ist ja so alt wie ich, also musste er sich langsam beeilen." Der "Titan" glaubt, dass Lehmann dem FC Augsburg guttun wird. "Er war immer jemand, der auch mal quer dachte und seine eigenen Ideen hatte. Das könnte jetzt sehr hilfreich sein", sagt Kahn. Könnte Lehmann beim FCA sogar Cheftrainer werden? Kahn grinst schelmisch, als er antwortet: „Ich weiß aus Erfahrung, dass Jens Lehmann als Nummer 2 ungemütlich sein kann und sich damit nicht zufrieden gibt.“

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