Nach Ribéry-Ausraster: Bayern zieht Konsequenzen

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Nach Ribéry-Ausraster: Bayern zieht Konsequenzen

Nachdem der Bayern-Star Franck Ribéry mit seinem Posting bei Luxus-Essen in Dubai für Aufregung in den Medien sorgte, schoss er gegen seine Kritiker zurück. Dabei beschimpfte er die "Neider" wüst. Ribéry schrieb auf Instagram: "Fangen wir mit den Neidern, den Wütenden an, die bestimmt durch ein gerissenes Kondom auf die Welt gekommen sind. F... eure Mütter, eure Großmütter und auch euren Stammbaum." Bayern München reagiert nun auf die Ausfälligkeiten des Franzosen.
 
Sportdirektor Hasan Salihamidzic (42) sagt zum Vorfall nun: "Franck wurde aufs Übelste beschimpft, beleidigt. Aber nicht nur Franck, sondern auch seine hochschwangere Frau, sein Kind, seine Mama, die im Krankenhaus operiert wurde. Daraufhin hat sich Franck vor seine Familie gestellt, hat sich gewehrt. Dazu hat er auch jedes Recht. Da unterstütze ich den Spieler auch."
 

Hohe Geldstrafe

Salihamidzic weiter: "Leider ist es ihm in einem Punkt total entgleist. Er hat Worte benutzt, die wir als FC Bayern nicht akzeptieren können. Ich habe lange mit ihm gesprochen und ihm mitgeteilt, dass er eine hohe Geldstrafe bekommen wird. Und die hat er auch akzeptiert." Wie hoch diese genau ist, wollte Salihamidzic nicht verraten, sie werde aber "sehr hoch ausfallen."
 

Wirbel um Posting mit goldenem Steak

Nach der Berichterstattung über ein teures, mit Blattgold überzogenes Steak, das Ribéry während seines Urlaubs im Emirat Dubai in einem Edel-Steakhaus serviert worden war, wurde der 35-jährige Familienvater heftig kritisiert. Seine nicht im Affekt entstandene Replik war allerdings unterste Schublade.
 
"Lass uns beginnen mit den Neidern, den Hassern, die sicher durch ein löchriges Kondom entstanden sind. F... Eure Mütter, eure Großmütter und sogar euren Stammbaum", ätzte der Teamkollege von David Alaba in Beiträgen, die er in den sozialen Netzwerken Twitter und Instagram veröffentlichte. "Ich schulde euch nichts. Meinen Erfolg habe ich Gott zu verdanken, mir und meinen Nächsten, die an mich glauben. Für die anderen, ihr wart nur Kieselsteine in meinen Socken."
 
Salihamidzic war in seinem Statement auf der Trainingsanlage in Doha bemüht, Ribérys Verhalten zu entschuldigen. "Er hat ja nichts bezahlt. Er wurde eingeladen und daraufhin, weil das falsch dargestellt wurde, wurde Franck aufs Übelste beschimpft und beleidigt. Aber nicht nur Franck, sondern auch seine hochschwangere Frau und sein Kind, seine Mama, die im Krankenhaus operiert wurde", sagte Salihamidzic in der Mittagshitze von Katar.
 
"Daraufhin hat sich Franck vor seine Familie gestellt, hat sich gewehrt, hat die Familie verteidigt. Da hat er auch jedes Recht dazu, da unterstütze ich den Spieler auch. Leider ist das in einem Punkt total entgleist", kommentierte der Sportdirektor.
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