Riesen-Wirbel beim FC Bayern

Vor Showdown

Riesen-Wirbel beim FC Bayern

Vor der letzten Runde der deutschen Fußball-Bundesliga ist nur die Abstiegsfrage geklärt. Eng ist es im Rennen um den vierten Platz in der Champions League und die Europa-League-Teilnahme. Über allem steht aber die Titelfrage. Bayern München hat die vorzeitige Entscheidung am Samstag mit einem 0:0 in Leipzig verpasst, Verfolger Dortmund ist nach einem Heim-3:2 gegen Düsseldorf zwei Punkte zurück.
 
Für Leipzig war der Punktgewinn in eigenem Interesse, auch wenn sie auf Platz drei einzementiert sind. Doch nun müssen die Bayern, bei denen Coach Niko Kovac vom Verein bisher keine offene Jobgarantie für 2019/20 hat, am Samstag beim "Showdown" daheim gegen die von Adi Hütter gecoachte Eintracht aus Frankfurt die Einser-Garnitur aufs Feld schicken und können niemand für das Berliner Cup-Finale eine Woche danach schonen.
 

Keine Jobgarantie

Weiteres Ärgernis für die Bayern um ÖFB-Star David Alaba ist, dass sie es in der Entscheidung mit einem Gegner zu tun bekommen, für den es noch um die Champions League geht. Ein Punkt würde reichen, um den siebenten Meistertitel en suite bzw. den insgesamt 29. zu holen. Freilich haben auch die Dortmunder bei Champions-League-Aspirant Borussia Mönchengladbach den für sie nötigen Sieg noch lange nicht fix.
 
Für die in den vergangenen Meister-Saisonen meist dominierend aufgetretenen Bayern ist ein Titel-Duell in der letzten Runde nicht alltäglich. "So eng war es noch nie", stellte Stürmer Thomas Müller daher auch fest. Letztmals fiel eine Meister-Entscheidung in einer letzten Runde 2009/10, als Wolfsburg zwei Zähler vor den Bayern vorangelegen war. Einen solchen Vorsprung verspielt hat zuletzt Bayer Leverkusen vor 19 Jahren.
 

Sportdirektor spricht Klartext

Welche Bedeutung die Meisterwürde sowie die Wahrung der Chance auf das Double für die Münchener hat, verdeutlichte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Samstag als Gast im ZDF-Sportstudio. Bei Erreichen des Ziels würde er für die erste Saison unter Coach Nico Kovac eine "Zwei plus" geben. "Wenn nicht, war es eine Scheißsaison", meinte Salihamidzic unabhängig vom möglichen Cupsieg.
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