Wurde unter Pep beim FC Bayern gedopt?

Schwere Vorwürfe

Wurde unter Pep beim FC Bayern gedopt?

Doping-Experte Thomas Kistner wirft ernste Fragen auf.

Wie verbreitet ist Doping im Profi-Fußball? Über diese Frage wird schon lange diskutiert, Doping Experte Thomas Kistner lässt nun im Interview mit Spox aber aufhorchen. Der Fußball sei „vom Doping verseucht“ und würde auch vor absoluten Spitzenclubs nicht Halt machen.

Konkret nennt der Experte dabei auch den FC Bayern und wirft Fragen zu einer Champions-Leauge-Partie im Jahr 2015 auf. Damals gewannen die Münchener das Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Porto mit 6:1 und zogen damit trotz einer 1:3-Hinspielniederlage noch ins Semifinale ein.

Ein Umstand ist dabei für den Experten sonderbar: „Für mich persönlich ist bis heute ein klärungsbedürftiges, einmaliges Phänomen die schwere Muskelverletzung von Holger Badstuber“ so Kistner. Im Rückspiel hatte sich Badstuber schwer den Muskel im Oberschenkel gerissen. Badstuber spielte trotzdem durch. „Mir hat bis heute kein Sportarzt vernünftig erklären können, wie es möglich ist, mit so einer brutalen Verletzung durchzuspielen“, so Kistner.

Der Verdacht lautet nun, dass Star-Trainer Pep Guardiola seine Spieler mit allerlei Mitteln vollpumpen ließ. Besonders brisant: Genau zwischen den beiden Partien gegen Porto verließ Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nach einem Streit mit Guardiola den Verein. Eine positive Doping-Kontrolle hat es allerdings nie gegeben.

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