Das sind Alabas Anforderungen an den FC Bayern

Vertragspoker

Das sind Alabas Anforderungen an den FC Bayern

ÖFB-Star David Alaba könnte Bayern im Sommer verlassen, wenn man ihm nicht entgegen kommt.

Seit mehr als zehn Jahren ist David Alaba nun fixer Bestandteil der Münchner. Als Linker Verteidiger ist der Wiener unter Heynckes, Guardiola und Co. zum Top-Verteidiger ausgebildet worden. Es scheint fast ausgeschlossen sich den FC Bayern ohne Alaba vorzustellen. Doch auf eine Verlängerung seines, bis Sommer 2021, geltenden Vertrages sind einige Anforderungen seitens des ÖFB-Stars gebunden. 

Zurück ins Mittelfeld bzw. an die linke Abwehrseite

Zuletzt fungierte Alaba gegen Mainz beim 3:1-Sieg einmal mehr als Abwehrchef in der Innenverteidigung. Eine Rolle, die er zwar ganz gut spielen könne, aber nicht seine Wunschrolle in der Mannschaft sei. "Meine Lieblingsposition ist im Mittelfeld", hatte Alaba schon 2015 gegenüber "Die Presse" erklärt. "Es ist allen bewusst, dass ich mich als Mittelfeldspieler sehe."

Doch dass Hansi Flick auf Alaba in der Abwehrzentrale setzt, hat der 27-Jährige, der zuvor jahrelang die linke Abwehrseite beackerte, zu einem großen Teil selbst zu verantworten - eigentlich im absolut positiven Sinne. Unter dem Kovac-Nachfolger entwickelte sich Alaba zur Konstante in der Mitte der Viererkette. Als "Abwehrchef", wie Flick seinen Schützling bereit mehrfach lobte, ist dieser eine wichtige Säule.

Andererseits kann Alaba im Moment auch gar nicht zurück auf seine angestammte Position auf der linken Seite zurück. Denn dort hat sich spätestens seit der Amtsübernahme durch Flick der eigentlich als Linksaußen verpflichtete Alphonso Davies mit überragenden Auftritten festgespielt.

Alaba will beim FC Bayern mehr verdienen

Während Flick und die Vereinsbosse Alaba als "unverkäuflich" bezeichnen, müssen sich die Münchner aber darauf einstellen den ÖFB-Star zu verlieren, wenn man ihm nicht entgegen kommt. So auch beim Gehalt. Elf Millionen Euro soll Alaba aktuell pro Jahr verdienen. Laut deuschen Medienberichten will er in höheren Verdienstsphären aufsteigen.

Im Fall einer Vertragsverlängerung über 2021 hinaus, müsste der deutsche Rekordmeister wohl noch ein paar Millionen drauflegen.

Wie geht es mit Alaba weiter?

Zuletzt liebäugelte Alaba über einen möglichen Transfer auf die Insel: "Ich könnte mir vorstellen woanders zu spielen." Arsenal hatte als Erster angeklopft um einen der besten Verteidiger der Welt zu verpflichten. Ob dies allerdings tatsächlich Realität sein wird, wird man sehen.

Derweil sind alle Vertragsgespräche der Bayern auf Eis gelegt. Man konzentriere sich vorrangig auf die deutsche Meisterschaft und den Tabellenkampf mit RB Leipzig, Borussia Dortmund und Co. Die Champions League ist ebenso ein großes Thema. Eine Entscheidung in der Causa-Alaba wird wohl erst Ende der Saison fallen. 

Eines steht fest: Mit seiner öffentlichen Kundtuung, dass er durchaus Wechselgedanken habe, hat der Bayern-Star ein großes Fass aufgemacht. Möglicherweise aber auch von taktischer Natur, um den Vereinsbossen etwas Druck mit auf den Weg zu geben.

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