Wutrede: Messi platzt nach Pleite der Kragen

Barca in der Krise

Wutrede: Messi platzt nach Pleite der Kragen

Sieben Punkte nach fünf Spielen - zuletzt war der FC Barcelona 1994/95 so schlecht in die spanische Fußball-Meisterschaft gestartet. Mit Lionel Messi ist der Topstar des Clubs zwar noch nicht voll fit, doch der amtierende Champion hat schon länger ein Problem. Seit 23. April hat Barca bewerbsübergreifend kein Auswärtsspiel gewonnen.
 

Messi brüllt Mitspieler an

Nach dem Spiel platzte bei Superstar Lionel Messi der Kragen. Spanischen Medienberichten zufolge soll er seine Mitspieler in der Kabine richtiggehend angebrüllt haben. „Das kann doch nicht wahr sein! Wir müssen die Spiele konzentrierter angehen“. Die Kollegen sollen der Wutrede mit gesenkten Köpfen zugehört haben. 
 
 
 
Barcelona fand gegen den Aufsteiger nach dem frühen Rückstand in der 2. Minute nie richtig ins Spiel, auch über 70 Prozent Ballbesitz verhalfen nicht zu klaren Torchancen. Nach der Pause wechselte Valverde Messi und Ansu Fati ein, im eigenen Strafraum sorgte aber ein Handspiel von Arturo Vidal für den nächsten Dämpfer. Alvaro Vadillo verwandelte den fälligen Elfmeter (66.).
 
Auch in der Schlussphase fehlte Barcelona die Durchschlagskraft, um das Spiel noch zu retten. "Wir haben nicht gut gespielt heute, und wir spielen schon eine Weile nicht gut auswärts. Wir haben das Spiel dominiert, aber wir haben es nicht geschafft, Chancen zu kreieren. Es hat nie so ausgehen, als ob wir das Spiel noch an uns reißen könnten", meinte Valverde nach der Niederlage.
 

Trainer macht sich Sorgen

"Ich mache mir Sorgen, weil wir auswärts keine guten Resultate schaffen. Kein Sieg aus vier Auswärtsspielen, das ist ein klares Zeichen, dass wir nicht in einer guten Situation sind", führte der 64-Jährige weiter aus. Barcelona liegt im Moment auf dem siebenten Platz, der zwischenzeitliche Spitzenreiter Granada hat drei Punkte mehr.
 
Dass Messi, der im August eine Wadenverletzung erlitten hatte, noch nicht seine normale Betriebstemperatur erreicht hat, ist nur ein Grund für die schon etwas prekäre Lage. Fati war zuletzt in der Offensive einer der wenigen Lichtblicke, bei dem 16-Jährigen sind jedoch Leistungsschwankungen noch normal. Ihm kann nicht die Verantwortung für die Ladehemmung in der Offensive aufgebürdet werden.
 
Auch in der Abwehr gibt es Probleme. Barca hat in der Liga bereits neun Gegentore erhalten - das ist der Spitzenwert gemeinsam mit Betis Sevilla. "Das ist klarerweise keine sehr gute Statistik für uns und nicht im Einklang mit dem, wie wir uns in den letzten Jahren präsentiert haben", sagte Valverde. Glücklicherweise für die Katalanen finden von den nächsten vier Spielen bis zur Länderspielpause im Oktober drei Partien vor eigenem Publikum statt. Schon am Dienstag ist Villarreal im Camp Nou zu Gast.
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