Drago über EURO 2016: 'Waren völlig falsch eingestellt'

"Komplett falsch analysiert"

Drago über EURO 2016: 'Waren völlig falsch eingestellt'

Vier Jahre nach dem Debakel nimmt sich ÖFB-Teamstar kein Blatt vor den Mund.

Österreich fuhr mit großen Erwartungen zur EURO 2016 nach Frankreich.  Als Geheimtipp in das Turnier gestartet, folgte gleich im ersten Spiel gegen Ungarn der Rückschlag. Die favorisierte Elf von Teamchef Marcel Koller musste sich mit 0:2 geschlagen geben.
 
"Komplett falsch analysiert"
Nun – ganze vier Jahre später – lässt Teamstar Aleksandar Dragovic im Podcast von Bayer Leverkusen aufhorchen. „Wir, die Spieler und der Staff, haben den Gegner komplett falsch analysiert.“ Dabei spart der Routinier auch nicht mit Kritik am Trainerteam: „Uns wurde mitgeteilt, dass die Ungarn sehr viele lange Bälle spielen. Dann haben die hinten rausgespielt, als wären sie der FC Barcelona. Wir waren überrascht und erschrocken.“
 
Für Dragovic selbst war die EM ein großes Desaster. Im ersten Spiel wurde der Innenverteidiger vom Platz gestellt, im entscheidenden Spiel gegen Island verschoss er einen Elfmeter. „Da hätte man mich sofort auswechseln können. Ich war fertig mit den Nerven“, so der 29-Jährige. 
 
Für die nächste EURO hat Drago aber einiges vor. „2016 hat keiner von uns die Leistung gebracht, die wir uns vorgenommen haben. Jetzt haben wir uns wieder qualifiziert und wollen es 2021 besser machen.“ Auch privat verfolgt der Leverkusen-Legionär große Ziele: „Ich will heiraten und Kinder kriegen.“

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