Schweiz verspielt 3:0-Führung in nur 9 Minuten

EM-Quali

Schweiz verspielt 3:0-Führung in nur 9 Minuten

Die Dienstag-Spiele der Fußball-EM-Qualifikation haben die erwarteten Pflichtsiege der Ex-Weltmeister Spanien und Italien gebracht. Während die Iberer auswärts gegen Malta 2:0 gewannen, feierten die Italiener einen klaren 6:0-Heimerfolg über Liechtenstein und halten damit ebenfalls beim Maximum von sechs Punkten nach zwei Spielen.
 
Die Spanier, für die Alvaro Morata (31., 73.) in Abwesenheit von Teamchef Luis Enrique ("persönliche Gründe") beide Treffer in Ta'Qali erzielte, stehen nun alleine an der Spitze der Gruppe F, da Schweden beim skandinavischen Nachbarn Norwegen 3:3 spielte. US-Legionär Björn Maars Johnson (41.) und Bournemouth-Torjäger Joshua King (59.) sorgten für die 2:0-Führung der Gastgeber, die am Samstag zum Auftakt in Spanien 1:2 verloren hatten. Doch Viktor Claesson per Elfer-Nachschuss (70.) und Robin Quaison (86., 91.) mit einem Doppelpack drehten die Partie, ehe Ola Kamara (96.) in letzter Sekunde noch die gerechte Punkteteilung fixierte.
 

Schweiz blamiert sich

Im Pool D gaben sich die Schweizer eine überraschende Blöße. Die Eidgenossen führten in Basel gegen Dänemark nach Toren von Remo Freuler (19.), Granit Xhaka (66.) und Breel-Donald Embolo (76.) bereits klar 3:0. Aber Mathias Jörgensen (84.), Christian Gytkjär (88.) und Henrik Dalsgaard (93.) stellten binnen neun Minuten im Finish den Ausgleich her.
 
Damit sind die Iren, denen Aston Villas Mittelfeldspieler Conor Hourihane (35.) den 1:0-Heimerfolg über Georgien sicherte, nun mit dem Punktemaximum von sechs Zählern alleiniger Tabellenführer. Die Partie in Dublin wird aber noch die UEFA-Disziplinarkommission beschäftigen. Die irischen Fans hatten aus Protest gegen den umstrittenen Verbandschef John Delaney Tennisbälle aufs Spielfeld geworfen und für eine dreiminütige Unterbrechung gesorgt.
 
Italien dominierte in Parma gegen Liechtenstein von Beginn weg. Stefano Sensi (17.), PSG-Star Marco Verratti (32.), Routinier Fabio Quagliarella mit zwei verwandelten Handelfmetern (35./45.+3), Moise Kean (69.) und Leonardo Pavoletti (76.) machten das halbe Dutzend an Toren voll. Bei Liechtenstein sah Daniel Kaufmann wegen eines Handspiels kurz vor der Torlinie die Rote Karte (45.+2).
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