So plant ÖFB für Mega-EM

Riesen-Spektakel

So plant ÖFB für Mega-EM

Die EM-Endrunde, die 2. in Serie und damit historische, ist zum Greifen nahe. Mit einem Remis gegen Nordmazedonien (16. November) sind wir dabei! ÖFB-Wirtschaftsboss Bernhard Neuhold: "Die Vorfreude auf das Spiel gegen Nordmazedonien ist schon groß, es ist eine Partie mit absolutem Final-Charakter. Wenn wir einen Punkt holen, sind wir bei der EM. Das wollen wir unbedingt erreichen."

Nicht nur sportlich, auch wirtschaftlich hätte das enorme Bedeutung: Alleine das Startgeld ist mit 9,25 Mio. Euro lukrativ. Laut Neuhold sind neben erhofften Punkteprämien auch Bonuszahlungen mit Sponsoren vereinbart. Dazu gäbe es eine mittel-bis langfristige Hebelwirkung bei Sponsorengesprächen, Ticketing-Erlösen und Merchandising. "Das hat auf alle Einnahmenstränge positive Auswirkungen."

Qualifikation im November bringt einen großen Vorteil

Obwohl noch ein Punkt fehlt, planen die ÖFB-Bosse längst für die Mega-EM quer durch Europa. "Logistisch ist das eine Herausforderung, aber wir nehmen das so an", betont Neuhold. Von enormer Bedeutung ist, die Qualifikation schon im November zu schaffen, nicht den Rettungsanker Nations-League-Play-off zu benötigen. "Dann hätten wir in Sachen Planungssicherheit einen enormen Vorteil", weiß Neuhold. Weil mit der Auslosung am 30. November klar wäre, in welchen Städten unser Team spielt, welche Flüge und Hotels gebraucht werden. Die 4 Teams, die das Ticket im März über das Play-off holen, haben danach nur noch knapp zwei Monate Zeit für die Planung.

Teamcamp während EM ist im Burgenland

Schon jetzt klar: Während der Endrunde werden Alaba &Co. ihre Zelte im Burgenland aufschlagen, Bad Tatzmannsdorf oder Stegersbach sind zwei Möglichkeiten. Alles Weitere will der ÖFB bis zur endgültigen EM-Teilnahme offenhalten.

Neuhold: »Ist eine Herausforderung«

ÖFB-Wirtschaftsboss Bernhard Neuhold im ÖSTERREICH-Interview über die EM.

ÖSTERREICH: Herr Neuhold, wie groß ist die Vorfreude auf die EM?

Bernhard Neuhold: Wir müssen noch einen Punkt machen, erst dann können wir uns wirklich freuen. Die Vorfreude auf das Spiel gegen Nordmazedonien ist schon sehr groß, es ist eine Partie mit absolutem Final-Charakter. Wenn wir einen Punkt holen, sind wir bei der EM. Den wollen wir unbedingt erreichen.

ÖSTERREICH: Rechnen Sie mit einem vollen Happel-Stadion?

Neuhold: Der Karten-Verkauf hat seit dem Sieg in Slowenien angezogen, es sind rund 20.000 Tickets weg. Es wäre für jeden von uns wünschenswert, wenn wir ein volles Stadion und eine finalwürdige Atmosphäre haben. Ich denke, wir haben bessere Voraussetzungen als gegen Israel: Die Partie ist am Wochenende, nicht am Donnerstag. Dazu ist die Ausgangslage noch spannender. Und im Idealfall gibt es danach im Stadion eine Feier mit der Mannschaft, das ist etwas ganz Besonderes.

ÖSTERREICH: Wie wichtig wäre es für Sie, die Qualifikation schon jetzt im November klarzumachen?

Neuhold: Es ist angenehm, die Nations League in der Hinterhand zu haben. Aber klares Ziel ist, schon im November die Quali zu schaffen. Dann hätten wir in Sachen Planungssicherheit einen großen Vorteil, könnten uns sofort um Hotels, Flüge und Teamcamp kümmern. Auch für unsere Anhänger würde dann früher mehr Klarheit herrschen.

ÖSTERREICH: Wie blicken Sie der transeuropäischen Endrunde entgegen?

Neuhold: Wir nehmen das an, wie es ist. Natürlich ist es logistisch eine Herausforderung, aber das Wichtigste ist, dabei zu sein. 

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