UEFA macht es den

Europapokal

UEFA macht es den "Kleinen" leichter

Europacup-Reform: Der Weg in die Champions League wird für Österreichs Meister zwar länger, dafür doch um einiges leichter.

Im Vorfeld der EURO-2008-Auslosung in Luzern hat das Exekutivkomitee des europäischen Fußball-Verbandes (UEFA) umfangreiche Europacup-Reformen für die Champions League und den UEFA-Cup beschlossen. Gültig werden diese ab der Saison 2009/10. Betroffen davon sind vor allem die Qualifikationen.

Österreich liegt derzeit auf Rang 20 des UEFA-Koeffizienten-Rankings. Hier ein Überblick über die Auswirkungen für die ÖFB-Vertreter nach aktuellem Stand:

- Für den Meister wird der Weg in die Champions League länger, dafür aber wohl leichter. Denn der ÖFB-Meister muss auf dem Weg in die Gruppen-Phase zwar insgesamt drei Runden der Qualifikation 1 überstehen, dafür gibt es garantiert kein Duell mit Vertretern der Top-12 des UEFA-Rankings (u.a. Spanien, England, Italien, Frankreich oder Deutschland). Die schwersten Brocken wären nach aktuellem Stand die Champions aus Tschechien, Belgien, Griechenland, der Schweiz, Norwegen oder Dänemark.

Bei einem Out in der zweiten Quali-Runde steigt der Meister in die vierte und letzte Quali-Runde für die UEFA-Cup-Gruppen-Phase um. Bei einem Out in der dritten und letzten Quali-Runde darf der ÖFB-Champion direkt in die UEFA-Cup-Gruppen-Phase wechseln.

- Die Teams auf den Liga-Plätzen zwei und drei müssen ebenfalls drei Runden überstehen, um in die Gruppen-Phase des UEFA-Cups zu gelangen. Nach aktuellem Stand steigen beide Vereine in der zweiten der vier Quali-Runden ein.

- Der österreichische Cupsieger beginnt in der dritten und vorletzten Quali-Runde für die auf 48 Teams aufgestockte UEFA-Cup-Gruppenphase.

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