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Schweden reagiert auf Rassismus-Skandal

Klares Zeichen

Schweden reagiert auf Rassismus-Skandal

Schwedens Mittelfeldspieler Jimmy Durmaz hat im WM-Spiel gegen Deutschland jenen Freistoß verursacht, der zum 2:1-Siegestreffer führte, und wurde dafür in den sozialen Netzwerken heftig kritisiert, rassistisch beleidigt und sogar bedroht. Der schwedische Fußball-Verband erstattete deshalb am Sonntag Anzeige.

"Das tolerieren wir nicht"

"Wir tolerieren nicht, dass ein Spieler Drohungen und Missbrauch ausgesetzt ist. Es ist entsetzlich und äußerst ärgerlich, Zeuge der Behandlung zu werden, der Jimmy Durmaz ausgesetzt war. Völlig inakzeptabel", sagte Generalsekretär Håkan Sjöstrand.

Durmaz lassen Drohungen kalt

Durmaz unterstütze das Vorgehen des Verbandes, hieß es, reagierte selbst aber gelassen. "Das interessiert mich nicht. Ich stehe hier stolz und repräsentiere mein Land", sagte der Spieler des FC Toulouse nach der Niederlage im zweiten WM-Gruppenspiel in Sotschi. Unterstützung bekam er von seinen Mannschaftskollegen. "Man sollte keinen Einzelnen dafür verantwortlich machen. Wir gewinnen und verlieren als Team", betonte Albin Ekdal.

"Fuck Racism"

Vor einem Training versammelten sich die Schweden-Kicker geschlossen hinter Durmaz und riefen: "Fuck Racism."

Am Mittwoch (16 Uhr, live auf oe24.TV) steht das "Finale" um den Aufstieg gegen Mexiko auf dem Programm.

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