Alex Wurz gewann 12 Stunden von Sebring

Alexander Wurz hat am Samstag das traditionelle 12-Stunden-Rennen von Sebring gewonnen. Der Niederösterreicher setzte sich mit einem Peugeot 908 HDi-FAP gemeinsam mit Marc Gene (ESP) und Anthony Davidson (GBR) nur 13 Sekunden vor seinen Markenkollegen Nicolas Minassian, Sebastien Bourdais (beide FRA) und Pedro Lamy durch.

Er ist der erste Österreicher seit Philipp Peter 2003, dem in Sebring dieses Kunststück gelang. "Es war eines der härtesten Rennen meiner Karriere. Der Zweikampf mit den Teamkollegen war extrem hart und hat sich ganze 11 Stunden und 15 Minuten hingezogen", berichtete Wurz. "Der Schlüsselmoment war rund um den letzten Boxenstopp. Davor konnte ich Bourdais zehn Sekunden abnehmen und das hat dann gereicht, um als Führender in die letzten 30 Runden zu gehen. Die Führung ließ ich mir nicht mehr nehmen."

Seinem Team sprach der 36-Jährige ein großes Lob aus. "Das Resultat zeigt, dass alle zu 100 Prozent gearbeitet haben. Beide Peugeots, alle Fahrer, das ganze Team, alles hat perfekt funktioniert. Wir hatten kein technisches Problem."

Mit dem Triumph in Sebring wurde der erste Härtetest für die 24 Stunden von Le Mans am 13. Juni erfolgreich absolviert. "Wir haben jetzt noch zwei Monate Zeit, um uns und das Auto darauf vorzubereiten. In Le Mans zu siegen, ist das nächste Ziel", erklärte Wurz, der den Sportwagen-Klassiker im Vorjahr und bereits 1996 gewann.

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