Alonso will Vettel die Party versauen

Flutlicht-GP in Singapur

Alonso will Vettel die Party versauen

Vettel hat Sonntag ersten "Matchball", aber Alonso in Singapur schon zwei Mal siegreich.

Erster Matchball für Sebastian Vettel ! Dem Red-Bull-Superstar würde beim Nacht-Spektakel sogar Platz drei reichen, wenn seine Konkurrenten etwa ausscheiden. Dann wäre der 24-jährige Deutsche bereits am Sonntag jüngster Doppelweltmeister der Formel-1-Geschichte.

Aber für Vettel wird es alles andere als eine Spazierfahrt, obwohl er nach seinen acht Saisonsiegen satte 112 Punkte Vorsprung auf Fernando Alonso (Ferrari) hat. Der Spanier ist ein Singapur-Spezialist, hat zwei der bisher drei Rennen auf dem spektakulären Marina-Bay-Stadtkurs gewonnen. Alonso: „Wenn wir in Singapur ankommen, ist unser Ziel der Sieg.“

Nachtspektakel bei über 30 Grad und Tempo 300
Vettel lässt es locker anlaufen. Gleich nach seiner heutigen Ankunft in der asiatischen Metropole will er auf Shopping-Tour gehen. Dass er in Singapur noch nie gewonnen hat, beunruhigt ihn überhaupt nicht. Vettel: „Ich mag die Strecke. Sie ist sehr kurvig und verlangt den Fahrern einfach alles ab.“

Singapur gilt als eines der härtesten Rennen im Jahr. Grund: Über 30 Grad und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, dazu die lange Renndistanz von 61 Runden (fast 2 Stunden). 1.500 Scheinwerfer machen die Nacht zum Tag. Beeindruckend ist, wenn die Boliden mit Tempo 260 über die Marina Bay Bridge rasen. Die meisten Überholmanöver werden auf der Vollgas-Passage (300 km/h) vor der Kurve 7 erwartet.

Weltmeisterauto ist Vettels Titel-Prämie
Mit Überholen will sich Vettel erst gar nicht beschäftigen, da er ohnehin vorhat, vorne schnell wegzufahren. „Wir sind in einer sehr starken Position“, sagt er. Ist er am Sonntag vorzeitig Weltmeister, wäre das sechs Rennen vor Saisonschluss. Michael Schumacher schaffte es 2002 im Ferrari nach elf von 17 Rennen.

Red-Bull-Boss Didi Mateschitz hat auf alle Fälle schon ein Geschenk für seinen Superstar parat. Der Milliardär verrät: „Sebastian darf sich sein Weltmeisterauto behalten.“ Keine schlechte Titel-Prämie: Vettels Bolide hat einen Wert von einer Million Euro!

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