Jetzt herrscht Eiszeit bei Mercedes

Formel 1

Jetzt herrscht Eiszeit bei Mercedes

Zwischen WM-Leader Nico Rosberg und Lewis Hamilton herrscht Eiszeit.

Ausgerechnet vor dem Highspeed-Rennen in Italien würdigen sich Nico Rosberg und Lewis Hamilton keines Blickes. Bei der internationalen Pressekonferenz setzten die Verantwortlichen sogar Ferrari-Star Fernando Alonso zwischen die beiden Mercedes-Stars.

Hamilton: "Es stehen noch sieben Rennen an"
Ihre frostigen Mienen sprachen dennoch Bände - bei Mercedes hängt der Haussegen schief. Hamilton sagte: "Was in der Vergangenheit passiert ist, liegt in der Vergangenheit. Es stehen noch sieben Rennen aus, es gibt noch viele Punkte zu holen. Genau darum geht es mir."

Hamilton Schnellster Wolff droht mit Rauswurf
Sprach's und brannte in 1:26,187 Minuten im ersten Training die Bestzeit in das Autodromo di Monza. Teamkollege Nico Rosberg (+0,808) musste sich mit Platz drei begnügen, drehte in der zweiten Session den Spieß mit Platz ein um. Rosberg: "Ich weiß, worum es hier in Monza für mich geht. Das Ziel muss sein, das letzte Saisonrennen in Europa mit vollen Punkten zu verlassen."

Teamchef Toto Wolff warnt seine Fahrer, dass man bei einem neuerlichen Zwischenfall hart durchgreifen werde. Das könne bis zu einem Rauswurf führen. "Wir müssten als Konsequenz eine andere Fahrerpaar ung haben."

Es wird keinen Crash geben

Mercedes-Boss Niki Lauda im Interview vor dem Grand Prix in Monza am Sonntag.

ÖSTERREICH: Herr Lauda, warum haben Sie sich für Ihre harten Worte nach dem Spa-Crash bei Rosberg entschuldigt?
NIkI Lauda: Nico hat mir vorgeworfen, dass ich diese Dinge gesagt habe, ohne vorher mit ihm zu reden. Dafür habe ich mich entschuldigt, aber gleichzeitig dazugesagt, dass das nichts an meiner meinung ändert. Es war ein sehr konstruktives gespräch, und jetzt ist alles wieder in Ordnung.

ÖSTERREICH: Haben Sie unmittelbar nach dem Spa-GP zu hitzig reagiert? So ein Rennunfall kann doch passieren
Lauda: Nein! Nico hat sich ja selbst entschuldigt und bestätigt, dass er einen Fehler gemacht hat.

ÖSTERREICH: Man hört, dass Sie fürchten, dass die Rivalität zwischen Ihren Piloten eskalieren könnte.
Lauda: Stimmt nicht. Hier in monza sind alle Fahrer wieder auf null gestellt und sich der Verantwortung bewusst. ÖSTERREICH: Trotzdem spürt man die Spannung Lauda: Nico und Lewis sind fokussiert auf ihren Job, beide wollen gewinnen -keiner verlangt, dass sie sich abbusseln. Und ich kann verstehen, wenn Hamilton frustriert ist. aber ich kann Ihnen versichern: Es wird hier sicher nicht krachen!

ÖSTERREICH: Geht das überhaupt auch ohne Stallorder?
Lauda: Die wird es bei uns nie geben, weil beide wissen, worum es geht. mercedes muss einmal die Konstrukteurs-Wm sichern - das kann um den austin-gp feststehen. Dann müssen sie Ricciardo endgültig abhängen . Wenn Rosberg und Hamilton dann alleine um die Wm fahren, dann können sie machen, was sie wollen.

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