Knalleffekt: KTM setzt Zarco vor die Tür

MotoGP

Knalleffekt: KTM setzt Zarco vor die Tür

Knalleffekt in der MotoGP. KTM trennt sich per Jahresende von seinem Superstar Johann Zarco. Der zweifache Moto2-Weltmeister wurde vor Saisonstart geholt, um die Entwicklung des österreichischen Rennstalls weiter voranzutreiben. Er fand sich aber mit der Maschine überhaupt nicht zurecht. Zuletzt wurde er sogar von den Piloten des KTM-Satellitenteams Tech 3 in den Schatten gestellt. Die Bosse mussten dringend handeln. Zugleich gab der Rennstall bekannt, dass das MotoGP-Projekt zumindest bis 2026 weitergehen wird.

Wer nächstes Jahr auf dem orangen Motorrad sitzen wird, ist noch unklar. Die Gerüchteküche brodelt auf jeden Fall schon. Der Name von Jack Miller wird immer wieder genannt. Doch der Australier wird voraussichtlich bei Ducati bleiben.

KTM-Boss Pierer denkt an einen Top-Piloten

Für KTM-Chef Stefan Pierer kommt allerdings als zweiter Fahrer im Team neben dem Spanier Pol Espargaró nur ein absoluter Top-Pilot infrage. Möglich wäre auch, dass der Portugiese Miguel Oliveira von Tech 3 eine Beförderung bekommt. "Miguels Leistungen zeigen, dass die RC16 schon ein sehr fahrbares Motorrad geworden ist", sagte KTM-Motorsport-Direktor Pit Beirer.

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