McLaren entschuldigte sich für Spionage-Affäre

Formel 1

McLaren entschuldigte sich für Spionage-Affäre

Der Formel-1-Rennstall McLaren hat sich am Donnerstag öffentlich für die Spionage-Affäre rund um vertrauliche Ferrari-Informationen entschuldigt.

In einem Statement bot das Team ein Moratorium der Entwicklung dreier verschiedener Systeme am Auto der kommenden Saison an, "um auch nur die Möglichkeit zu vermeiden, dass Ferrari-Information unsere Leistung 2008 beeinflusst."

Öffentliche Entschuldigung
McLaren war vom Motorsport-Weltrat FIA im September zur Rekordstrafe von 100 Millionen Dollar (68,1 Mio. Euro) und dem Abzug der Konstrukteurspunkte 2007 verurteilt worden. Außerdem soll das Auto für die kommende Saison eingehend unter die Lupe genommen werden. "McLaren möchte sich öffentlich bei FIA, Ferrari, der Formel 1 und den Fans in der ganzen Welt entschuldigen", sagte das Team auf der Website mclaren.com. "Es werden nun Veränderungen vorgenommen, die sicherstellen werden, dass nichts Vergleichbares zu dem Geschehenen jemals wieder passieren wird."

Der britische Rennstall bestätigte FIA-Bedenken: "Es ist klar geworden, dass Ferrari-Informationen bei McLaren weiter verbreitet waren als früher kommuniziert wurde. McLaren bedauert sehr, dass die eigenen Untersuchungen dieses Material nicht identifiziert haben und hat an die FIA geschrieben, um sich dafür zu entschuldigen."

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