Monaco trauert um Lauda

Formel 1

Monaco trauert um Lauda

Fünf Doppel­siege in den ersten fünf Rennen – Mercedes surft auf der Erfolgswelle. Doch just am Anreisetag zum PS-Highlight des Jahres traf die Nachricht vom Tod Laudas das Team gestern wie ein Keulenschlag. Der dreifache Weltmeister war bei den Silberpfeilen viel mehr als nur Aufsichtsratsvorsitzender.

Vor allem für Lewis Hamilton war Niki ein Mentor, Freund und „helles Licht in meinem Leben“. Weswegen der 34-jährige Brite nun wohl vor seiner härtesten Herausforderung in der F1 steht. Am Donnerstag (ab 11 Uhr) nimmt er die Trainings für den GP von Monaco auf. Und da ist insbesondere vom schwer mitgenommenen WM-Leader volle Konzentration gefragt. Denn ein Fehler in den ­engen Straßenschluchten endet in der Mauer.

Dank Laudas Hilfe jagt Mercedes Mega-Rekord

Am Sonntag, 15.10 Uhr (live ORF 1), geht es für Hamilton dann um seinen dritten Sieg beim berühmtesten Rennen der Welt. Womit er dann einen mehr hätte als Lauda. Dieser fuhr 1975 und 1976 die zwei letzten rot-weiß-roten Triumphe im Fürstentum ein. Um seinen ersten Sieg hier fährt Valtteri Bottas. Beendet das Mercedes-Duo auch das nächste Rennen auf den Plätzen eins und zwei, wäre das eine absolute Premiere – und Niki der Vater des Erfolgs. Das Team huldigt ihm so oder so mit einer Widmung am Wagen.

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