McLaren: Alonso darf nicht zu Mercedes

Rosberg-Nachfolge

McLaren: Alonso darf nicht zu Mercedes

Spanier soll in der Pole-Position stehen. Aber sein Team legt sich quer.

Das wäre ein echter Hammer: Wie die Bild berichtet, soll Fernando Alonso Top-Favorit auf das Erbe von Nico Rosberg sein. Der Rücktritt des Formel-1-Champions hatte die Mercedes-Führungsetage wie aus heiterem Himmel getroffen, nun wird eifrig an einer Lösung gearbeitet.

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"Im Prinzip hat sich bereits die halbe Formel 1 angeboten", erklärte Aufsichtsratsboss Niki Lauda der italienischen Gazetta dello Sport. Alonso fuhr bereits 2007 für McLaren Mercedes und traf dort auf Lewis Hamilton. Zwischen den beiden Alphatieren krachte es gewaltig. Trotzdem scheint Toto Wolff einem Engagement nicht abgeneigt.

"Fernando hat natürlich eine Geschichte. Die hängt viel mit McLaren zusammen und die hängt viel mit Mercedes zusammen und die ist nicht schön zu Ende gegangen", so der Teamchef. Es gehe in erster Linie aber darum, um Rennsiege zu fahren und unseren Titel in der Konstrukteurs-WM zu verteidigen. Deshalb würde ich prinzipiell mal niemanden ausschließen."

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McLaren besteht auf Vertrag

Für den Doppel-Weltmeister spricht die Erfahrung: Er kann ein Auto weiterentwickeln, Mechanikern hilfreichen Input geben. In Anbetracht der Regelreform und der unklaren Kräfteverhältnisse in der neuen Saison könnte das ein Trumpf gegenüber Mercedes-Nachwuchsfahrer Pascal Wehrlein sein.

Zwar fühlt sich der Deutsche "bereit für den Job", trotzdem fehlt ihm mit gerade mal 22 Jahren die nötige Erfahrung. Während Sebastian Vettel (Ferrari) absagte, scheint ein Wechsel der Red-Bull-Stars Max Verstappen oder Daniel Ricciardo unwahrscheinlich. Bleibt Alonso, der nur zu gerne wieder um Siege mitfahren würde.

Der Haken: Er ist bis 2017 an McLaren gebunden. Und der Nachzügler-Rennstall will ihn nicht ziehen lassen. "Wir haben einen Vertrag, und Fernando ist sehr glücklich", dementiert der neue Chef Zak Brown gegenüber Sky Sports.

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