Rallye: Baumschlager gewann auch im Wechselland

Raimund Baumschlager hat am Samstag auch den zweiten Saisonlauf der heimischen Rallye-Meisterschaft gewonnen. Der Serienmeister, der schon nach dem ersten Tag geführt hatte, setzte sich in der Bosch-Super-plus-Rallye im Raum Friedberg/Pinggau in seinem Skoda Fabia S2000 mit 1:21 Minuten Vorsprung auf Patrick Winter und 1:40 auf Beppo Harrach (beide Mitsubishi) durch.

Der Steirer Andreas Aigner, der dem Oberösterreicher im steirischen Wechselland vor 40.000 Zuschauern an zwei Tagen lange Zeit ein spannendes Duell geliefert hatte, schied auf der drittletzten der 14 Sonderprüfungen an zweiter Stelle liegend nach einem Unfall aus und musste wegen einer schweren Gehirnerschütterung zur Beobachtung bis Sonntag im Spital bleiben. Der Ex-Weltmeister (P-WRC) kollidierte bei Pinggau mit einem Baum und wurde ebenso wie Co-Pilotin Daniela Weissengruber ins Spital Oberwart gebracht. Die Co-Pilotin durfte das Krankenhaus bald wieder verlassen.

Baumschlager ist in Österreich schon seit mehr als einem Jahr unbesiegt. Er hätte den Sieg lieber nach gewonnenem Zweikampf mit Aigner eingefahren. "Ich hätte es aus sportlicher Sicht lieber so gehabt wie zuletzt in Kärnten, wo der Andi und ich wirklich bis zum Schluss gefightet haben. Bis zu seinem Unfall war es ein sensationelles Duell", sagte der Rosenauer. Aufsteiger Patrick Winter wurde nach Rang drei in Wolfsberg wegen des Ausfalls Aigners diesmal Zweiter und ist mit neun Punkten Rückstand auf Baumschlager auch Gesamt-Zweiter.

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