Die härteste Rallye der Welt bleibt in Südamerika

Rallye Dakar soll in Südamerika bleiben

Der Motorsport-Klassiker Rallye Dakar wird nach Angaben der chilenischen Regierung auch im nächsten Jahr in Südamerika ausgetragen. Eine entsprechende Vereinbarung sei mit den französischen Organisatoren der härtesten Rallye der Welt erzielt worden.Wie schon in den beiden Vorjahren werde die Rallye wieder in Argentinien und Chile zugleich stattfinden, berichteten nationale Medien.

Eine offizielle Bestätigung durch die Veranstaltungsfirma der Rallye, das französische Unternehmen ASO, gab es bis Samstag zunächst nicht. Sie wurde für die kommende Woche erwartet. Der zweimalige Dakar-Sieger VW hatte sich schon zuvor für eine dritte Dakar in Südamerika ausgesprochen.

Angesichts der nach dem verheerenden Erdbeben in Chile vom 27. Februar notwendigen großen Ausgaben für den Wiederaufbau sei der finanzielle Beitrag des südamerikanischen Landes für die Ausrichtung der Rallye von sieben Millionen Dollar auf fünf Millionen Dollar (3,69 Mio. Euro) gesenkt worden. Die Lücke solle durch Sponsoren geschlossen werden, berichteten nationale Medien am Samstag. Auch Argentinien habe einen geringeren Beitrag durchgesetzt.

Die traditionsreiche Rallye Dakar war erstmals 1978 von Paris nach Dakar - Hauptstadt des Senegal in Westafrika - veranstaltet worden. 2008 musste das jährlich ausgetragene Rennen wegen Terrordrohungen in Nordafrika abgesagt werden. Ab 2009 wurde sie nach Südamerika verlegt. Beide Rennen gewann Volkswagen mit Race-Touaregs.

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