Schumi-Abflug bleibt ohne Folgen

"Missverständnis" mit Perez

Schumi-Abflug bleibt ohne Folgen

Rekord-Champ bleibt bei spektakulärem Abflug unverletzt und ohne Strafe.

Michael Schumacher hat am Sonntag für die Schrecksekunde des Nachtrennens in Singapur gesorgt. Der 42-jährige Deutsche hob nach einer Kollision mit Formel-1 -Neuling Sergio Perez ab und krachte in die Streckenbegrenzung. Schumacher blieb unverletzt, hätte aber bei seinem Abflug beinahe seinen Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg mit aus dem Rennen gerissen.

Schumi kommt mit Verwarnung davon
Die Sportkommissäre ließen Milde walten, sprachen gegen den Altstar keine nachträgliche Strafe, sondern nur eine Verwarnung aus. Die Schuld wollte Schumacher nicht alleine auf sich nehmen, obwohl er am Kurvenausgang sehr knapp auf den Mexikaner aufgefahren war. "Er ging etwas früh vom Gas, damit habe ich in dem Moment nicht gerechnet", erklärte der siebenfache Weltmeister.

Abflug
Perez war allerdings zuvor von Rosberg unsachte überholt worden, fuhr daher nicht auf der Ideallinie und musste vor der nächsten Kurve früher vom Gas. "Dafür war ich dann zu dicht drauf", gestand Schumacher, der über den rechten Hinterreifen des Sauber abhob. Für das Verursachen einer Kollision kam Schumacher mit einer Verwarnung davon. Einer der zuständigen Sportkommissäre war ausgerechnet sein früherer Rivale Heinz-Harald Frentzen.

"Missverständnis"
Schumacher sprach von einem "Missverständnis" mit Perez. Nach zwei fünften Plätzen bei den Klassikern in Spa und Monza schloss der 91-fache Grand-Prix-Sieger aber an seine an Zwischenfällen reiche erste Saisonhälfte an. Schumacher ist heuer bereits viermal ausgefallen. Schon im Vorjahr kollidierte der Comeback-Star, der bei Mercedes noch bis 2012 unter Vertrag steht, in Singapur mit seinem Landsmann Nick Heidfeld, belegte Rang 13.

Zumindest kam der Rekordchampion bei seinem spektakulären Einschlag unversehrt davon. "Kompliment an die ganzen Sicherheitsvorkehrungen, die sehr viel abgewendet haben", betonte Schumacher. Bei seinem Formel-1-Debüt vor 20 Jahren wäre ihm vermutlich deutlich mehr passiert. "Der Aufprall war einigermaßen akzeptabel", sagte Schumacher. Vier Runden zuvor hatte er noch eine zwischenzeitlich schnellste Rennrunde markiert.

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